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Haller Energiewende

Ihr Ansprechpartner

Johannes Schwöppe, Geschäftsführer
Telefon: 05201 858-211
E-Mail: schwoeppe@two.de

Die Energiewende ist die wohl größte Herausforderung für unser Land seit Wiederaufbau und Mauerfall. Jeder kann einen Beitrag dazu leisten, in dem er bewusster mit Energie umgeht. Wir vom Energieversorger Technische Werke Osning GmbH versuchen, die Energiewende hier bei uns in Halle Westfalen aktiv zu gestalten. Machen Sie mit!


Haller Energiekultur 3.0

Die Kleinstadt Halle Westfalen ist ein Industriestandort, der so viel Energie verbraucht wie eine Stadt mit sechs Mal mehr Bewohnern. Das macht es für die örtliche Energieversorgerin Technische Werke Osning GmbH nicht leichter, ihr Energiekonzept fortzuschreiben: Wasserkraft gibt es vor Ort nicht in nennenswerter Menge, für die bessere Nutzung von Windkraft gibt es keine weiteren wirtschaftlichen Standorte mehr. Das Thema Biogas ist weitgehend ausgereizt. Was bleibt als Beitrag für die Energiewende? Unsere Strategie für die nächsten zehn Jahre steht auf vier Säulen:

netzausbau-energieDie Netze für Strom und Erdgas sind in der Vergangenheit dafür gebaut worden, die Energie vom Erzeuger zum Verbraucher zu liefern. Deshalb muss man sich die Leitungsgrößen bestehender Versorgungsnetze auch wie Bäume vorstellen, deren Äste sich von unten nach oben immer weiter verjüngen. Seit den 90er Jahren sind in Halle Westfalen rund 500 Energieerzeugungsanlagen entstanden. Die Mehrzahl der kleineren findet sich im engeren Stadtgebiet, die ganz großen in den ländlichen Bereichen, wie das Energie-Erzeugungskataster der TWO zeigt. Der weder national noch lokal abgeschlossene Umbau von einer zentralen auf eine dezentrale Erzeugung erfordert ein grundsätzliches Umdenken sowie viele sorgsam geplante Umbauten im Netz.

Neue Stationen – neue Leitungen

Gerade für die großen Anlagen – unabhängig davon, ob sie Energie aus Sonne, Wind oder Biomasse erzeugen – mussten und müssen neue Übergabepunkte wie zum Beispiel Trafostationen gebaut und Leitungen verstärkt oder erneuert werden. In diesem Zusammenhang ist das Mittelspannungsnetz (10 KV) in Halle bereits völlig neu strukturiert worden. Dabei wurden auch große Teile der Freileitungen demontiert, Kabel unter die Erde verlegt sowie einige Stiche zu neuen Ringleitungen umgebaut.

Viele neue Wohnhäuser und Firmen anschließen

Parallel arbeitet die TWO beständig an der Erweiterung der Haller Energieversorgungsnetze: für neue Baugebiete wie die Bachweide, den Berghof oder den Weidenkamp. Aber auch für neue Gewerbe- und Industriegebiete wie die Hegelstraße oder den Ravenna Park. Hierfür sind viel Fachwissen, viel Arbeit und viel Geld nötig. Und auch Erfahrung in Kombination mit klugen Prognosen, um sich vorzustellen, wie sich Bedarf und Erzeugung in den kommenden Jahren noch verändern können.

Halten der Netzspannung wichtig

Die hohe Zahl von Stromerzeugungsanlagen erfordert auch eine erhöhte Überwachung der Netzspannung. Hierfür wird die Kontrolltechnik erweitert, die Schutztechnik in Übergabe- und Trafostationen umgebaut. Dabei müssen auch neue Notfallpläne erarbeitet werden, weil alle Experten mit einer zunehmenden Zahl von Störungen rechnen.

Auf mehr Störfälle vorbereiten

Nicht zuletzt ist die Energiewende auch eine Herausforderung in Sachen Kommunikation: Denn die strukturelle Veränderung der Energieversorgung kann trotz aller Vorsichtsmaßnahmen künftig vermehrt an der letzten Verbrauchstelle spürbar werden. Hier ist es Aufgabe der Netzexperten der TWO, jeden Endverbraucher, der zum Beispiel Strom für hoch empfindliche Produktionsanlagen nutzt, mit den neuen Rahmenbedingungen vertraut zu machen. Dafür, dass die negativen Begleiterscheinungen der Energiewende in Halle so gering wie möglich bleiben, arbeiten die Planer und Techniker der TWO jeden Tag.

Herausforderungen der Zukunft für den Netzbetrieb

Erhalt der Versorgungsqualität

  • Strom: Viele neue Einspeiser sowie eine stark schwankende Arbeit von Wind- und Sonnenkraftwerken machen die aktive Haltung von Spannung und Frequenz zu einer der wichtigsten Aufgaben. Wir arbeiten an Szenarien und Handlungsgrundsätzen für den Fall, dass zu starke Schwankungen die Überlandnetzbetreiber zwingen, einzelne oder mehrere Städte für eine gewisse Zeit vom Netz zu nehmen.
  • Gas: Der Anschluss einer sehr großen Biogaserzeugungsanlage an das Haller Netz und an die Haupttransportleitung der WWE ist umgesetzt, jetzt müssen die Auswirkungen der Einspeisung laufend überprüft werden.

Erhalt der Wirtschaftlichkeit

  • Erdgas: Der zu geringe Verbrauch von nach neuesten Standards gebauten Häusern macht die Versorgung neuer Baugebiete mit Erdgas unwirtschaftlich. Ein Return on Invest (ROI) ist über die zuvor üblichen Laufzeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr darstellbar.

Umbau zu Smart Grids

  • Strom: Die Netze der Zukunft sollen Smart Grids sein – vollüberwachte Energietransport­stränge, in denen ganz viel überwacht, gesteuert und letztlich auch abgerechnet werden muss. Deshalb wird aller Voraussicht nach der Kontroll- und Steuerungsaufwand in den Netzen immer weiter zunehmen. Hierfür werden Installation und Betrieb von noch mehr Mess-, Steuer- und Regeltechnik (MSR) nötig sein.

Veränderungen im Verbrauch

  • Strom: Eine gänzliche Unabhängigkeit von äußeren Zulieferern wird es auf absehbare Zeit weder im Stromnetz noch im Gasnetz geben, denn Halle ist ein Industriestandort. Die aktuellen Prognosen deuten darauf hin, dass der Gasverbrauch langsam weiter sinken wird. Beim Stromverbrauch kann es jedoch zu deutlichen Steigerungen kommen, zum Beispiel wenn die Zahl der Haushalte weiter zunimmt oder wenn vermehrt Elektroautos über die Straßen rollen. Die Netzmanager müssen bei Umbauten weit in die Zukunft denken und sich auf unterschiedliche Szenarien vorbereiten.

Die Technische Werke Osning GmbH ist sich ihrer Verantwortung für den Klima- und Ressourcen-Schutz bewusst. Und ihr ist die langfristige Versorgungsicherheit des attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandorts Halle Westfalen ein wichtiges Anliegen. Deshalb fördert die TWO seit vielen Jahren Effizienzmaßnahmen Ihrer Kunden. Aktuell sind dies:

  • die Heizungssanierung mit dem Umstieg auf den umweltschonenden Brennstoff Gas
  • die Anschaffung eines Erdgas-Fahrzeugs
  • die Anschaffung eines Elektro-Autos
  • der Kauf eines Elektro-Zweirads
  • der Kauf eines hocheffizienten Haushaltsgroßgeräts oder Staubsaugers

Hier finden Sie unser Klimaschutzprogramm 2018 zum Download

Ein wichtiger Baustein unseres Programms ist die Info-Offensive Energieeffizienz. Wir werden weiter versuchen, den Hallern fortlaufend Impulse zu geben, intelligenter als bisher mit der wertvollen Ressource Energie umzugehen. Dies kann durch Berichte über erfolgreiche Konzepte vor Ort sein, das können Hinweise auf neue bundesweite Förderprogramme oder Gesetzesänderungen sein. Auch zum aktuellen Stand der Energiewende sowie zu den laufenden Diskussionen werden wir die Haller informieren. Dies geschieht über eigene Medien ebenso wie über die lokalen Tageszeitungen, Anzeigenblätter und Online-Blogs.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Öffentlichkeitsarbeit liegt darin, Kinder und Jugendliche für das Thema Energieeffizienz zu gewinnen. Dabei hilft uns unsere Erklärfigur „LEDi“, die im Stadtmagazin Haller Willem jeden Monat eine Kinderseite präsentiert. Mehr dazu finden Sie hier.
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Strom aus erneuerbaren Energiequellen, grüner Strom, Ökostrom – das fordern seit Jahren viele. Doch kaufen tun es nur wenige. Obwohl immer mehr davon erzeugt wird.

Im Rahmen ihres Energiekonzepts 2014 bis 2024 hat sich die Haller Energieversorgerin Technische Werke Osning GmbH zum Ziel gesetzt, bis zu 100 Prozent der Haller Haushalte mit grünem Strom zu versorgen. Anfangs haben wir versucht, immer mehr Kunden für grünen Strom zu gewinnen. Doch das wurde nicht einfacher, sondern nur schwerer.

Deshalb haben wir uns entschieden, ab dem 1. Januar 2017 nahezu alle Produkte und Tarife auf 100% Strom aus Wasserkraft umgestellt. Diese Umstellung erfolgt ohne Mehrkosten für unsere Kunden. Mehr Infos dazu und unser aktuelles Zertifikat finden Sie hier.

Inmitten der Energiewende werden Änderung der politischen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel der nationalen Förderrichtlinien heftig diskutiert. Der Zubau an neuen Erzeugungsanlagen schwankt stark. Er ist abhängig von der aktuellen Förderpolitik vor allem des Bundes. Die TWO zwingt diese große Menge an Unsicherheiten dazu, nicht alle Ressourcen auf eine Karte zu setzen, sondern sich eine maximale Flexibilität zu erhalten, die auch künftig Antworten auf sich verändernde Aufgaben erlaubt.

Hier finden Sie eine Zwischenbilanz nach zwei Jahren TWO-Energiekonzept



Haller mit Energie

Unsere Kunden gestalten die Energiewende bereits heute mit. Und dabei unterstütze die TWO sie gerne. Hier finden Sie Beispiele für Haller mit Energie:

„Jeder will mit dem Twizy Probe fahren“

Am meisten Spaß hat Hartmut Bögeholz, wenn er milde lächelnd an einer Tankstelle vorbeifahren kann. Denn seine ist die Steckdose daheim: Der 48-jährige Techniker, TWO-Kunde auf der Grenze zwischen Künsebeck und Amshausen, hat in den vergangenen Jahren wie kaum ein Zweiter Erfahrungen mit dem Elektroauto sammeln können. Seit März 2013 fährt er einen Renault Twizy, mit zwei Sitzen hintereinander, 80 km/h schnell, 18 PS stark, knapp 10.000 Euro teuer. Auf dem Tacho haben sich bis heute rund 24.000 Kilometer angesammelt.

Ein Zweitfahrzeug gibt es auf dem Resthof am Schnatweg zwar noch, doch Bögeholz ist meistens mit dem leichten Zweisitzer unterwegs. Sommers wie winters. Zur Arbeit. Zum Einkaufen mit Lebensgefährtin Verena. Oder mit Sohn Alexander (14) mit Ziel Schule oder Handballspiel. Nur bei Schnee und Glatteis bleibt der Stromer im Schuppen, denn es gibt keine Winterräder. Eine Heizung übrigens auch nicht – die Bögeholzens stecken sich einfach ein Körnerkissen unter die dicke Jacke.

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Für Hartmut Bögeholz ist der minimalistische Twizy ideal: „Mehr Auto brauche ich einfach nicht.“ Ende 2017 wird die A33 an der Abfahrt Künsebeck ankommen – zwei Steinwurf von seiner Haustür entfernt. Dann gibt es ein neues E-Auto. Aber auch nur, „weil es mindestens so schnell sein muss wie die Lkw auf der Autobahn“.

Knapp 30 Kilometer sind es von seinem Zuhause in Künsebeck bis zu seinem Arbeitsplatz in Schloss Holte. Auf der B68 kann er in dem E-Auto gut mitschwimmen. Für mehr ist der freche Renault nicht gemacht. Die Kaufleute begeistern vor allem die geringen Spritkosten: „Ich brauche jetzt 8 Cent pro Kilometer, mit dem Verbrenner waren es zuvor noch 20 Cent.“ Die Kollegen loben die simple Technik. Sein Chef erlaubt, dass er seinen Twizy per Verlängerungskabel vor dem Bürofenster auflädt. Künftig will das Unternehmen erstmalig zwei Elektromobile in seinen Fahrzeugpool aufnehmen. Bögeholz freut das Interesse: „Jeder will erstmal eine Probefahrt machen.“ Alle guten Argumente für ein E-Auto hat er parat, alle mehr oder weniger sinnvollen Einwände dagegen kennt er auch schon. Das Sich-vorab-Schlaumachen, das Dafür-Entscheiden, das ausdauernde Ausprobieren und auch das Dafür-die-Trommel-Rühren sind seine Beiträge zur Energiewende.

Eine PV-Anlage auf dem Scheunendach hat Hartmut Bögeholz schon vor Jahren gebaut, sich vieles andere mehr angeschaut. So zum Beispiel das Vertikal-Windrad auf dem TWO-Gebäude. Oder eine Thermosolaranlage für das Mehrgenerationen-Wohnhaus. So spannend das eine oder andere erscheint, bleibt es vorerst auf dem Merkzettel, weil es sich noch nicht rechnet.

Über allem steht der Wunsch, dass mehr Menschen schonender mit unserer Umwelt umgehen. Diese Denke ist in der Familie Bögeholz seit Generationen fest verwurzelt. Was wenig wundert, denn bis zum Ende der 80er Jahre war die Besitzung noch ein Bauernhof mit Feldern, Weiden und Nutztieren.

Mit Augenmaß zur Wohlfühloase

Als die Siedlung um die Straße Langer Brink in den 50er Jahren geplant und realisiert wurde, achtete niemand auf eine energetische energiesparende Bauweise. Mehr als 60 Jahre später ist das Thema bei vielen Hausbesitzern Nummer eins auf dem Zettel, wenn es um Modernisierung der eigenen vier Wände geht.

So auch bei Familie Iselt: 1984 zog die Familie in das zweistöckige Haus. Und begann sofort mit der Modernisierung. Neben dem Wintergarten setze sie damals auf eine Niedertemperaturheizung mit Öl als Brennstoff. „Das war damals das Modernste auf dem Markt“, erinnert sich Ralf Iselt. Doch nach 25 Jahren war 2012 die Zeit gekommen, ein neues energetisches Konzept umzusetzen. Dieses erarbeitete er zusammen mit einem Energieberater der Stadt Halle. Kleine aber effiziente Schritte sollten es sein. Denn der Familienvater weiß, „die Sanierung muss sich auch finanziell lohnen.“ Die niedrigen Zinsen am Finanzmarkt und die Förderung seines heimischen Energieversorgers, der Technischen Werke Osning GmbH, stärkten seine Entscheidung.

Ralf IseltEin Stück Lebensqualität: Ralf Iselt genießt vor seinem Wintergarten die Abendsonne und freut sich mit seiner Familie über eine höhere Wohnqualität im 60 Jahre alten Haus dank der Sanierung mit Augenmaß.

So baute er eine energieeffiziente Erdgasheizung ein, ließ seine mit Hohlsteinen gebauten Wände mit Isolierung ausblasen und sorgte mit dreifachverglasten Fenstern für ein neues, muckeliges Wohngefühl. Außerdem bekam das Haus ein neues Dach inklusive einer modernen Isolierung.

Das alles machte die Familie nicht umsonst. „Natürlich hat man das Energiesparen immer im Hinterkopf. Wichtig für mich war allerdings auch, dass ein gutes Raumklima herrscht und wir eine tolle Wohnqualität haben“, sagt Iselt. Außerdem müssen sich die Iselts heute weniger um die Heizung kümmern. Kein Vergleich von Ölpreisen, kein Einkauf des Kraftstoffes. „Und wir sparen gut 30 bis 40 Prozent Heizkosten im Jahr“, freut sich die Haller Familie. Die Sanierung an dem Haus schloss sie 2014 ab. Seitdem lebt sie in ihrer eigenen Wohlfühloase. Die Wände sind spürbar wärmer und die Lebensqualität ist durch die Umbaumaßnahmen deutlich gestiegen. Jetzt heißt es zurücklegen und genießen.

Immer eine Idee besser sein

Die Kreiswohnstättengenossenschaft KWG ist mit 1.735 Wohnungen eine der größten Vermieterinnen
im Kreis Gütersloh. Das Haller Unternehmen betreut mit einem 22-köpfigen Team etwa 3.000 Mieter. Die profitieren vom anhaltenden Erfolg ihrer Genossenschaft und von regelmäßigen Investitionen in Häuser und Wohnungen.

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Die meisten Mehrfamilienhäuser am Ulmenweg haben KWG-Chef Sven Eisele und sein Team bereits modernisiert. Die Mieter freuen sich über geringere Heizkosten, große Balkone und Terrassen sowie vorgebaute Hauseingänge, in denen Platz für Kinderwagen und Rollatoren ist.

Im achten Jahr führt Vorstand Sven Eisele (49) die KWG. Seither hat sich viel getan: Ein Großteil der Mehrfamilienhäuser, die überwiegend in den 60er- und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gebaut worden sind, wurden bereits rundum saniert. Der Fokus lag dabei nicht nur auf Heizungsanlage, neuen Fenstern und
optimaler Wärmedämmung, sondern auch auf mehr Komfort durch große Balkone und vergrößerte Eingangsbereiche. Dabei sind allein in den letzten drei Jahren im Haller Wohngebiet Ulmenweg 20 Wohnungen barrierearm umgebaut worden.

Bei Neubauten, die die KWG nach wie vor plant und realisiert, gilt es, dem Markt genau das zu bieten, was gebraucht wird. Das waren und bleiben Komfortwohnungen für Senioren. Und das sind neuerdings auch wieder Wohnungen für große (Patchwork-)Familien oder Kompaktwohnungen für in Scheidung lebende Elternteile. Eisele: „Wir bauen jetzt erstmalig 60-Quadratmeter- Wohnungen mit drei Zimmern. So bieten wir Trennungshaushalten eine bezahlbare Möglichkeit, einem Kind, das in der
Woche beim anderen Elternteil lebt, ein eigenes Zimmer zu geben.“ Letzteres war eine architektonische Herausforderung, wie Eisele sie mag: „Wir versuchen immer ein bisschen besser zu sein als andere Vermieter.“ Dafür stehe der eigene Hausmeisterservice, der sich um vieles schnell kümmere. Dafür stehen innovative Konzepte bei Neubau und Sanierung. Oder die offene Kommunikation mit den Mitgliedern und Mietern der Genossenschaft.

Die KWG will auch in den kommenden Jahren jeweils zwischen drei und vier Mio. Euro in den Werterhalt und Wertzuwachs der eigenen Immobilien stecken. Dabei setzt Eisele vor allem auf langjährige Partner vor Ort. Wie auch bei der Energieversorgung, für die in Halle die TWO zuständig ist. Eisele: „Uns ist wichtig, dass wir uns auf unsere Dienstleister in jedem Fall zu einhundert Prozent verlassen können.“ Die Kreiswohnstättengenossenschaft KWG ist mit 1.735 Wohnungen eine der größten Vermieterinnen im Kreis Gütersloh. Das Haller Unternehmen betreut mit einem 22-köpfigen Team etwa 3.000 Mieter. Die profitieren vom anhaltenden Erfolg ihrer Genossenschaft und von regelmäßigen Investitionen in Häuser und Wohnungen.

Altes Haus ist jetzt fit für die Enkel

Henning Niebuhr hat ein Eigenheim, wie viele andere in Halle auch: Gebaut in den späten 50er Jahren, eineinhalbgeschossig, zwei Wohnungen, eine unten, eine oben. Der große Unterschied ist, dass der 55-Jährige die energetische Sanierung seines Hauses bereits hinter sich hat.
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Als der Künsebecker das Haus vor zehn Jahren ersteigerte, waren die Fenster und die Elektrik schon erneuert.
Als nächstes galt es, die Hausanschlüsse und die Bäder zu sanieren. Vergangenen Herbst startete dann die ganz große Aktion: die komplette Heizungsanlage wurde nach knapp 30 Jahren ausgetauscht, die Außenwände mittels Einblasdämmung isoliert und Anfang 2014 das Dach komplett erneuert. Bei der Heizung fiel die Wahl auf Erdgas von der TWO. „Ich war das ständige Beobachten des Heizölpreises und das Nachbestellen leid“, sagt der 55-Jährige. Gas sei eine saubere Sache und die 400 Euro von der TWO eine gute Entscheidungshilfe. Am meisten freuten sich die Hausbewohner über den weiteren Kellerraum, der nach dem Ausbau des 5.000 Liter-Öltanks frei wurde. Mehr Platz gab es auch im Dachgeschoss: Gauben wurden angehoben, jetzt gibt es mehr Licht und ein besseres Raumgefühl in der Wohnung, in der Sohn Pascal mit seiner Frau und drei kleinen Kindern lebt.
Die bestehende Isolierung wurde auf insgesamt 32 Zentimeter aufgedoppelt. Davon profitierte die junge Familie schon diesen Sommer. Während es draußen über 30
Grad heiß wurde, blieb es drinnen schön kühl. Eine Solaranlage wollten weder der Hausherr, noch sein Sohn: zu hässlich, zu aufwendig im Bau, zu wenig Ertrag in Relation zur Investition. Strom macht jetzt stattdessen die neue Heizung. Niebuhr und sein Sohn Pascal entschieden sich für ein Mini-Blockheizkraftwerk, das gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt. Fast zwei Drittel des Stroms können die Niebuhrs dank eines extrem großen Warmwasserspeichers selbst nutzen, den Rest speisen sie ins TWO-Netz ein, erhalten dafür 10 Cent Rückvergütung je Kilowattstunde. Anfangs lief die Technik nicht rund, jetzt sind alle zufrieden. Neun solcher Anlagen hat der Heizungsbauer der Niebuhrs bereits installiert, fünf davon in Halle. Genaue Zahlen hat Henning Niebuhr noch nicht, aber er vermutet, dass der Energiebedarf des Hauses sehr deutlich sinken wird. Ob sich die durch BAFA-Zuschuss und billiges KfW-Geld mögliche 50.000 Euro-Investition damit jemals rechnen wird, ist dem Zahntechniker nicht so wichtig: „Wir wollten dieses Häuschen so herrichten, dass wir, unsere Kinder und vielleicht auch noch unsere Enkel Freude daran haben.“


Hier können Sie Energie sparen

Mehr Energieeffizienz Zuhause und bei der Arbeit

Die Energiewende hier vor Ort in Halle Westfalen aktiv zu gestalten, ist eine Herausforderung für uns alle. In dieser Kategorie sammeln wir gelungene Beispiele für mehr Energieffizienz in Halle Westfalen und geben Ihnen konkrete Tipps für mehr Energieffizienz in Ihrem Alltag.

Experten sind sich einig: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Wir von der TWO beschäftigen uns schon lange intensiv mit der Entwicklung der Elektromobilität. Neben dem Sammeln eigener Erfahrungen mit strombetriebenen Fahrzeugen, dem Aufbau einer Infrastruktur mit solarbetriebenen Elektrotankstellen an der TWO-Zentrale und unseren Förderprogrammen „Haller fahren gut mit Strom“ und „Haller radeln gut mit Strom“ wollen wir die Haller für das Fahren mit Strom begeistern. Und wir sind aktiv als Teil einer innovativen Gemeinschaft von 13 Energiedienstleistern in Ostwestfalen-Lippe: Unter dem Zeichen E MOTION machen wir uns stark für den Einsatz und die Förderung von Elektromobilität.
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Heizen, Waschen, Kochen, Fernsehen – überall im Haushalt verbrauchen wir Energie. Wir wir das möglichst effizient tun können, zeigen die Top-Tipps der dena, die wir für Sie gesammelt haben:

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Jeder kann etwas gegen hohe Stromkosten tun – indem er seinen Stromverbrauch systematisch senkt. Ob Haushaltsgeräte in Küche und Bad, Computer im Arbeitszimmer oder Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer: Sparen lässt sich mit ein paar Kniffen überall. Mit der Broschüre Strom sparen im Haushalt lädt die Deutsche Energie-Agentur Verbraucher zu einem Stromsparrundgang durch die Wohnung ein.
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Download Broschüre Strom sparen im Haushalt


Daten und Fakten über Haller Energie

Um das Thema Energieeffizienz aus den technischen und politischen Sphären in die Realität vor Ort zu übertragen, sammelt die TWO seit Jahren alle relevanten Daten für den Haller Energieeffizienzreport. Der in dieser Form für eine Kleinstadt einmalige Report liefert Jahr für Jahr einen Status, der zeigt, welche Anstrengungen unternommen wurden und werden, um dem Ziel eines maximal bewussten Umgangs mit Energie vor Ort näher zu kommen. Hier finden Sie die wichtigsten Fakten aufbereitet in übersichtlichen Grafiken.

Entwicklung des Stromverbrauchs in Halle (in Tsd kWh p.a.)
Erdgasverbrauch nach Segment in kWh p.a.
Wasserverbrauch nach Nutzungsart in cbm p.a.
Entwicklung der Gesamtmenge des vor Ort erzeugten Stroms (in Tsd. kWh p.a.)
Stromerzeugung vor Ort in Relation zur Netzlast gesamt (Anteile an Netzlast gesamt in Mio. kWh p.a.)
Stromerzeugung vor Ort: Entwicklung der Anlagenzahlen
Entwicklung der Stromerzeugungsquote vor Ort(Anteil der Erzeugung vor Ort an verschiedenen Nenngrößen in %)
Energie Erzeuger Kataster Halle Westf.

 


Interessante Links

Zum Thema Energieeffizienz finden sich im Internet unzählige Links, Seiten und Texte. Aber nur die wenigsten davon sind objektiv und aktuell. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen an dieser Stelle nur die offiziellen Seiten von Bund, Land, Region und Kreis.

Bundesstelle für Energieeffizienz
Initiative Energieeffizienz der Deutschen Energie-Agentur
EnergieAgentur.NRW
Energie Impuls OWL
Initiative AltbauNeu des Kreises Gütersloh


Aktuelle Meldung

TWO fördert private Strom-Ladestationen

Halle Westfalen. 7. Dezember 2017. Halles Energieversorger Technische Werke Osning GmbH (TWO) fördert ab 2018  die Anschaffung privater Ladestationen: Einmalig 100 Euro können die Kunden beantragen, die bei sich daheim eine sogenannte Wallbox zur

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