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LEDi – Die Energieexpertin

ledi
„Gemeinsam die Energiewende gestalten. Das geht uns alle an.“

LEDi – Die Energieexpertin

Telefon: 05201 858-0
E-Mail: ledi@two.de


Hallo, ich bin LEDi, die Energieexpertin für junge Menschen und clevere Energiesparer. Hier findet ihr meine Reiseberichte rund um die Energie in Halle.  Außerdem gibt es Tipps, Tricks, Rätsel und ErkExperimente, wie ihr besser und sparsamer mit Energie umgehen könnt. In eurem Kinderzimmer, mit eurem Handy oder mit dem Computer. Es gibt so viele Möglichkeiten! Probiert es doch einfach mal aus.

 


LEDi die Energieheldin

Unsere Comic-Heldin LEDi erlebt zusammen mit ihren Freunden Wanda Wasser und Willi Windkraft so manches spannende Abenteuer – hier erfahrt ihr, welche!

 



LEDi unterwegs

Hier könnt Ihr erfahren, wo das Haller Erdgas, der Strom und das Wasser herkommen. Ich zeige Euch viele spannende Orte. Kommt einfach mal mit!

Heute erkläre ich euch, wie Erdgas produziert wird beziehungsweise wie es entsteht.

Dass Erdgas umweltfreundlich ist und damit zum Beispiel Autos angetrieben werden können, wisst ihr als regelmäßige LEDi-Leser bestimmt schon länger.

Das Tolle an Erdgas ist, dass wir Menschen es gar nicht wirklich produzieren müssen. Denn das erledigt schon die Natur für uns! Wie sie das anstellt? Ganz einfach – nämlich aus Resten von Pflanzen und kleinen Tieren, die vor Millionen von Jahren, also vor ganz langer Zeit, mal auf der Erde gelebt haben. Diese Reste sind dann ziemlich tief unter die Erde gesunken, bis zu drei Kilometer weit! Dort unten herrscht wegen der vielen Gesteinsschichten ein ungeheuer großer Druck, und außerdem ist es dort auch ganz schön heiß (das nennt man auch Erdwärme).
Beides zusammen, der Druck und die Hitze, hat über die vielen Millionen Jahre dafür gesorgt, dass sich das Pflanzen- und Tiermaterial umgewandelt haben – und zwar in Erdgas.

Damit wir dieses Erdgas heute nutzen können, muss es irgendwie aus der Tiefe nach oben gebracht werden. Dazu benutzt man sogenannte Fördertürme oder Förderplattformen. Das sind im Grunde riesige Bohrer, mit denen nach unten gebohrt wird. Wenn der Bohrer beim Erdgas angekommen ist, kann dieses nach oben befördert und durch Rohre auch über lange Strecken weitertransportiert werden. Anschließend kann es beispielsweise für den Betrieb von Heizungsanlagen oder als Treibstoff für energiefreundliche Erdgas-Autos benutzt werden.

Auch die TWO liefert euch Erdgas. Damit es zu euch nach Hause kommt, liegen in Halle fast 170 km Leitungen!

Heute erkläre ich euch, warum man Energie aus Blitzen nicht einfach speichern kann, um damit Strom für die Steckdose zu erzeugen.
Jeder von euch erlebt bestimmt mehrmals im Jahr ein Gewitter. Viele haben davor Angst – und andere finden es unheimlich spannend, wenn Blitze über den Himmel zucken und es laut donnert. Und wie ist es bei euch? Was auf jeden Fall fasziniert, ist die unheimliche Energie, die in den Blitzen steckt. Wusstet ihr, dass die Spannung bis zu einigen 100 Millionen Volt betragen kann?

Aber warum fängt man die Energie bei Gewittern dann nicht einfach ein? – Das wäre doch eine tolle natürliche Energiequelle! Leider ist das aber bis heute nicht möglich – und zwar aus mehreren Gründen.
Zunächst einmal ist es schwierig, einen Blitz überhaupt zu erwischen. Denn Gewitter entstehen oft spontan und ziehen sehr schnell weiter. Man weiß also nie wirklich, wo es denn einschlägt.
Zudem kommen nur sehr wenige Blitze wirklich auf dem Boden an, denn ein Großteil verpufft einfach in den Wolken. Darüber hinaus dauert ein einzelner Blitz nur winzige Bruchteile von Sekunden.

Außerdem gibt es noch keine Technologie, mit der die Blitzenergie überhaupt vernünftig gespeichert werden kann – das wäre sehr kompliziert und lohnt sich allein wegen der Kosten nicht.
Eine viel zuverlässigere natürliche Energiequelle ist zum Beispiel die Wasserkraft – und genau die nutzt die TWO deshalb auch für ihren Strom!

Heute erkläre ich Euch, dass unser Wasser auch wichtig ist, um nicht krank zu werden. Wie das funktioniert? Ganz einfach – nämlich durch Händewaschen! Auf den Händen tummeln sich oft viele Keime, auch wenn man das nicht sieht, weil sie so winzig sind. Und diese Keime können, wenn sie in den Mund kommen, krank machen und zum Beispiel Bauchschmerzen verursachen.
Wisst Ihr, wann genau man sich deshalb die Hände waschen sollte?
Klar, immer nachdem Ihr auf der Toilette wart – das weiß schließlich jeder. Aber auch vor dem Essen, vor dem Zubereiten von Essen, nach dem Streicheln von Tieren und nach dem Nach-Hause-Kommen, besonders vom Spielen, solltet Ihr Eure Hände mit allen zehn Fingern reinigen!

Und wie wäscht man sich die Hände richtig? Nun, nur kurz etwas Wasser drüberlaufen lassen reicht leider noch nicht. Erst wenn Ihr dazu Seife benutzt, am besten aus einem praktischen Seifenspender, könnt Ihr den Schmutz und auch die Keime gut loswerden. Schäumt Euch die Hände und die Finger gründlich ein und wascht diese dann unter fließendem Wasser ab.
Jeder von Euch kennt bestimmt das Lied „Happy Birthday to you“. Wenn Ihr die Melodie von diesem Lied zweimal hintereinander vor Euch hin summt, während Ihr Euch die Hände einseift, passt es von der Zeit her! Das Wasser aus dem TWO-Wasserwerk und Seife: eine saubere Kombination!

Heute erfahrt Ihr von mir, wie Wasserkraftwerke funktionieren.

Mehr als zwei Drittel der Erde sind mit Wasser bedeckt, und auch unser Körper besteht zu über 50 % aus Wasser! Ein Leben wäre ohne Wasser also gar nicht möglich. Aber wusstet Ihr, dass man Wasser auch super zur Energiegewinnung nutzen kann? Genau dafür gibt es nämlich Wasserkraftwerke. Dort wird durch die Kraft des Wassers eine Turbine angetrieben, die dann Strom erzeugt. Also ganz ähnlich wie bei der Windkraft, die ich Euch letzten Monat erklärt habe – nur dass eben hier das Wasser die Turbine antreibt und nicht der Wind!
Auch Strom aus Wasserkraft ist besonders umweltfreundlich.

Es gibt unterschiedliche Arten von Wasserkraftwerken:
Bei einem „Flusskraftwerk“ sorgt allein das fließende Wasser für den Antrieb der Turbine. Durch den natürlichen Flusslauf entsteht der Strom deshalb rund um die Uhr.

Ganz anders in einem „Speicherkraftwerk“:
Hier wird Wasser in einem See oder Becken gestaut und durch Rohre am Staudamm nach unten in das Kraftwerk geschickt. Die Wassermenge lässt sich dabei durch Öffnen und Schließen von Klappen sehr gut steuern, je nach Strombedarf.
Die TWO bekommt ihren Öko-Strom übrigens aus Wasserkraft!

Heute möchte ich Euch erklären, wie Windkraft funktioniert.

Windkraft wird von den Menschen schon seit langer Zeit genutzt. Sicher kennt Ihr die historischen Windmühlen, die auch heute noch in vielen Gegenden, zum Beispiel in Holland, zu sehen sind. Durch den Wind wurden die Flügel zum Drehen gebracht. Dies wurde dann dazu benutzt, die Mühlsteine anzutreiben, mit denen Getreide zu Mehl gemahlen wurde.

Moderne Windräder funktionieren auf die gleiche Weise, indem sie den Wind nutzen, um die Flügel zu bewegen. Anders als früher werden sie heute vor allem verwendet, um Strom zu gewinnen.

Der Wind weht gegen die (meistens 3) Flügel des Rotors, der dann einen Generator antreibt. Der Generator funktioniert so ähnlich wie ein Dynamo am Fahrrad und wandelt die Drehbewegung in Energie um.

Die Windräder, die bis zu 140 Meter hoch sein können, findet Ihr oft in Gegenden, in denen besonders viel Wind weht, zum Beispiel an der Küste. Sie werden immer häufiger aufgestellt, weil Windenergie besonders umweltfreundlich ist. Auch die TWO unterstützt die Erzeugung dieser umweltfreundlichen regenerativen Energie.

Heute bin ich im Foyer der TWO. Hier sieht es schon ganz weihnachtlich aus, denn mit dem großen Adventskranz kommt schon eine richtig tolle Stimmung auf. Und dafür müssen es nicht immer echte Kerzen sein. Denn bei denen ist die Gefahr, dass sie ein Feuer auslösen sehr hoch. Egal ob am Adventskranz oder am Weihnachtsbaum.
Bei der TWO setzen die Energieexperten auf LED-Glühbirnen. Diese haben eine erhöhte Lebensdauer und verbrauchen viel weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. Damit spart Ihr nicht nur Strom, sondern auch Geld.
Ein weiterer toller Spar-Tipp für Eure bunte Weihnachtsbeleuchtung drinnen und draußen sind Zeitschaltuhren  vor den Steckdosen, an denen Ihr Eure LED-Lichterketten  anschließt. So werden sie sich automatisch ein- und ausschalten und  der Weihnachtsbaum leuchtet dann wenn Ihr zu Hause seid.  Das bietet Euch und Eurer Familie nicht nur die perfekte  Weihnachtsstimmung, sondern spart auch zusätzlich Geld. Voll Clever!
Wenn die ganzen Lichter leuchten, könnt Ihr Euch zurücklehnen und  die Adventszeit genießen. Ich wünsche Euch tolle  Weihnachtstage und ganz viele Geschenke.

heute bin ich für Euch im Service-Center der TWO. Hier kümmern sich Mitarbeiter, wie Elvira Öner, um viele Angelegenheiten rund um die Themen Strom, Erdgas und Trinkwasser.

Habt Ihr eigentlich schon mal Strom gesehen? Vermutlich nicht. Aber wenn Ihr fernsehen wollt, Euer Smartphone aufladen möchtet oder einfach auf den Lichtschalter drückt, braucht Ihr dazu meistens Strom. Dieser Strom kommt aus der Steckdose. Ist Euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass der Strom immer genau dann da ist, wenn Ihr ihn braucht? Fast wie Zauberei. Dass dieser Strom immer genau dann da ist, wann Ihr ihn braucht, dafür sorgen in Halle die Experten der TWO. Der Strom wird über sehr viele und sehr lange Kabel unterirdisch bis hinein ins Haus und in Euer Kinderzimmer geführt. Und in die Zimmer eurer Eltern auch.
Über unterirdische Leitungen kommen meist auch das Erdgas für die Heizung und das frische Leitungswasser zu Euch. Und sollte mal eine dieser Leitungen kaputt sein, gibt es den TWO-Notdienst und der repariert den Schaden so schnell wie möglich, egal ob nachts oder tagsüber, egal ob im Sommer oder im Winter. Jederzeit. Ein toller Service.
Also wenn das nächste Mal eine Rechnung der TWO kommt, könnte es die Rechnung für das Herbeizaubern von Strom sein.

Sicher habt Ihr schon mal diese glänzenden, dunkelblauen oder schwarzen Platten auf vielen Hausdächern gesehen und Euch gefragt, was das ist.
In der Fachsprache nennt man diese Platten Solaranlagen «Solar = Sonne» oder auch Photovoltaikanlagen. «Photo» stammt aus dem Griechischen und bedeutet Licht. Außerdem steckt das Wort «Volt» drin. Volt ist die Maßeinheit für elektrische Spannung. Eine Solaranlage funktioniert im Grunde ganz einfach: Oben scheint die Sonne auf die einzelnen Platten, die so genannten Solarmodule, und unten kommt der Strom raus. „Klingt fast nach Zauberei, oder?“
Das Sonnenlicht besteht aus unzähligen winzigen Energieträgern. Diese heißen Photonen und haben Lust, sich zu bewegen, also zu wandern. Im Fall unserer Solaranlage wandern sie zunächst durch  die Solarzellen, von dort aus zu den Leiterbahnen und dann durch die angeschlossene Leitung in die Steckdosen. Dieses Wandern bezeichnet man auch als fl ießenden Strom. Und der kann dann eine Lampe zum Leuchten bringen oder sorgt dafür, dass Ihr Fernseh schauen oder am Computer spielen könnt. Auch die TWO selbst hat solche Solaranalgen in Betrieb und baut diese auf die Häuser der Haller. Die Expertin dafür bei der TWO ist Anja Sempert und sie weiß: „Sonnenstrom ist umweltfreundlich, günstig und einfach clever“.
Und jetzt wo Ihr wisst, wie Strom aus Sonne hergestellt wird, schaut doch mal auf Euer Dach oder fragt Eure Eltern, ob Ihr eine Solaranlage habt. Wenn nicht, dann gebt Euren Eltern doch einfach mal den Tipp für ein TWOenergieDACH. Das ist clever.

Wenn Ihr oft in der Stadt unterwegs seid, sind Euch sicher schon einmal die grauen Stromkästen am Straßenrand aufgefallen. Etwa 450 der rechteckigen Boxen befinden sich in der Lindenstadt. Und Netzmeister Ralf Grottendiek von der TWO erklärt mir heute, was darin so vor sich geht.

Das Haller Stromnetz muss man sich vorstellen wie ein von unten nach oben immer dünner werdendes Astwerk eines Baumes: Von den Übergabestationen am Stadtrand führen dicke unterirdische Kabel zu mehreren  Transformatorhäuschen, von dort aus geht es durch etwas dünnere Kabel zu den Verteilerkästen in den Siedlungen. Von denen führen weitere Kabel in die umliegenden Straßen, an denen die Leitungen zu den einzelnen Häusern hängen. Im Haus gibt es noch einmal Verteiler zu allen Steckdosen und Lampen. Und die sind dann am Ende sozusagen die Blätter des Baumes.

In jedem Verteiler stecken Sicherungen. Wird zum Beispiel bei Straßenbauarbeiten ein unterirdisches Kabel beschädigt, fliegen in den damit verbundenen Verteilern die Sicherungen heraus. So wird die Gefahr eines Stromschlags gebannt.

Ralf Grottendiek und seine Kollegen schauen in den Verteilerkästen regelmäßig nach. Oft braucht nur Staub ausgesaugt zu werden. Aber es musste auch schon mal eine Mäusefamilie oder ein Ameisenvolk umgesiedelt werden. Jetzt wisst Ihr, was in den unscheinbaren Kästen am Straßenrand so passiert. Sucht doch einfach mal den in Eurer Siedlung.

Heute bin ich auf der Gewerbeschau Gartnisch unterwegs. An den vielen Ständen gibt es jede Menge zu sehen und zu entdecken, hui! Was mir bei meinem Rundgang sofort aufgefallen ist? Das grüne „EnergieWelten“-Zelt bei der TWO. Darin könnt Ihr vieles zum Thema Energie lernen. Und das auf spielerische Art und Weise. An der „EnergieRollbahn“ dürft Ihr rutschen, beim „EnergieLauf“ fleißig Bälle werfen. Ein wenig Köpfchen ist natürlich auch gefragt. In der „EnergiesparCity“ oder beim „EnergieForum“ dürft Ihr zeigen, wie viel Ihr schon zum Thema effiziente Nutzung von Energie wisst. Als Belohnung erhaltet Ihr eine Urkunde und seid dann ein echter TWO-Energieexperte. Mich trefft Ihr natürlich auch an beiden Tagen auf der Gewerbeschau. Wenn Ihr Lust habt ein Selfie mit mir zu machen, sprecht mich einfach an. Außerdem organisiere ich jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 16 Uhr ein Fotoshooting im „EnergieWelten“-Zelt. Eure Fotos könnt Ihr Euch dann im Internet anschauen und herunterladen. Natürlich nur, wenn Eure Eltern einverstanden sind. Kommt einfach vorbei! Ich freue mich auf Euren Besuch.

heute bin ich beim Chef der TWO, Herrn Detlef Wemhöner. Im Interview habe ich ihn einmal ausgehorcht. Aber lest doch einfach selbst …
Wie beginnt der Chef der TWO seinen Arbeitstag?

Also Ledi, wenn ich morgens ins Büro komme, schalte ich als erstes meinen PC ein, drehe im Winter die Heizung etwas auf und trinke ein Glas Leitungswasser. Wie du siehst, als erstes brauche ich also Strom, Wärme und Wasser. Alles das liefert mir die TWO. Und das nicht nur für mich, sondern für alle Haller Bürger und Unternehmen. Toll, oder?
Macht der Chef alles selbst?
Das wäre klasse, wenn ich das könnte. Aber alleine ist das gar nicht möglich. Für diese Arbeit habe ich viele Mitarbeiter, so in etwa 50 Leute und die haben alle unterschiedliche Aufgaben. Eine tolle  Mannschaft, mit der ich seit 22 Jahren zusammenarbeite. Da haben wir gemeinsam viel Erfahrung gesammelt.
Sitzen Sie den ganzen Tag im Büro?
Könnte man jetzt vermuten, nicht wahr? Ich bin aber nur zeitweise im Büro, denn ich bin auch viel unterwegs. Ich bin viel bei unseren Haller Kunden, um zu erfahren, was sie benötigen. Ich bin auch auf Messen und Lehrgängen, um immer wieder etwas dazu zu lernen.
Lernen hört nicht nach der Schule auf, das macht man ein Leben lang. Und ich bin auch schon mal bei unserer Bürgermeisterin oder anderen Politikern. Oder auch an Schulen oder  Ausbildungsbetrieben, um zu erfahren, was wir für junge Menschen tun können.
Sehr spannend. Was machen Sie den für die jungen Menschen?
Du wirst schmunzeln, liebe Ledi. Zum Beispiel Umweltschutz. Verstehst Du noch nicht so ganz? Ich erkläre es Dir kurz. Zum Beispiel pflanzen wir Bäume, erzeugen umweltfreundlichen Strom, fördern den Kauf von energiesparenden Haushaltsgeräten oder den Bau von Solaranlagen auf den Häusern. Und das alles, damit es auch dir, liebe Ledi, im Alter, immer noch gut geht.
Macht denn so ein Job als Chef Spaß?
Meistens ja. Manchmal auch nicht. Aber jeder Ärger bringt die Möglichkeit mit sich, etwas wieder zu verbessern. Und dann macht die Arbeit wieder Spaß.

Und wenn Sie mal keinen Spaß an der Arbeit haben, was machen Sie dann?

Meine Mitarbeiter sagen, ich nuschel mir einen in den Bart. Aber das ist natürlich Quatsch, ich habe ja gar keinen Bart mehr.

Und gehört Ihnen die ganze TWO?
Ja. Das heißt, genau genommen nein. Die TWO gehört der Stadt Halle. Und damit allen Bürgern, die hier wohnen. Jedem Haller gehört ein Stück der TWO. So gesehen könnte man auch sagen, die Haller Bürger sind die Chefs der TWO. Und dazu gehörst natürlich auch Du, liebe Ledi.
Und wie lange sind Sie noch Chef?
Noch bis zum Jahresende
Und dann?
Dann freue ich mich schon darauf, mehr Zeit für meine Hobbies zu haben. Segeln zum Beispiel. Und dann genieße ich die Energie des Windes, so wie das ein Windrad auch tut. Ein wirklich tolles Gefühl.
Das ist ja spannend. Heute habe ich viel über die TWO und seinen Chef erfahren. Vielen Dank für das Gespräch Herr Wemhöner.

Wie funktionieren die Straßenlaternen?

Heute geht es hoch hinaus. Denn ich bin unterwegs mit Ralf Grottendiek von der TWO, um mit Euch einmal die Straßenlaternen in Halle unter die Lupe zu nehmen. Rund 2.400 der hellen Wegweiser gibt es im ganzen Stadtgebiet. Ganz schön viele, nicht wahr? Zählt doch einfach mal die auf Eurem Schulweg.
Abends, wenn es dunkel wird, gehen die Lampen automatisch an und morgens, wenn es hell genug ist, gehen sie wieder aus. Früher war es so, dass alle Straßenlaternen zu einer zentral eingestellten Uhrzeit an und aus gingen. Heute haben die modernen Lampen einen  Dämmerungsschalter. Das bedeutet, jede einzelne Laterne passt sich der Helligkeit an ihrem Standort an. Und das gilt für Peitschenlampen, die die Hauptverkehrsstraßen ausleuchten, ebenso wie für Standlaternen, die für Helligkeit in den Wohnvierteln sorgen.
Straßenlaternen an stark befahrenen Straßen oder auf Schulwegen sind besonders wichtig für die Verkehrssicherheit. Daher haben sie auch zwei Leuchtkörper, damit Ihr morgens auf dem Schulweg besonders gut sehen könnt. Und damit diese Lampen in der Nacht nicht so viel Energie verbrauchen, wird die zweite Leuchte um 21 Uhr ab- und um 6 Uhr morgens wieder angeschaltet. Richtig clever.
Beim Thema Energiesparen sind die Haller Straßenlaternen ohnehin ganz weit vorne. Der Großteil der Leuchtmittel wurde in den vergangenen Jahren auf moderne LED-Technik umgerüstet. Diese  neuen Lampen halten nicht nur länger, sie verbrauchen auch weniger Energie.

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Warum haben TWO-Fahrzeuge Blaulicht?

Heute bin ich mal mit Blaulicht unterwegs. Denn auch einige TWO-Einsatzfahrzeuge haben das gleiche Vorrecht wie die Polizei, die Feuerwehr oder die Rettungsdienste, um schnell an Einsatzorte zu gelangen. Egal ob Stromausfälle oder Wasserrohrbrüche: Der TWO-Notdienst kommt sofort, wenn etwas mit den Versorgungsleitungen in der Stadt nicht in Ordnung ist. Dass Strom, Erdgas und Wasser zuverlässig bei Euch zu Hause ankommen, dafür sind die Energieexperten sogar Tag und Nacht erreichbar. Und oft erkennen sie die Unregelmäßigkeiten bei der Versorgung schon ganz früh in der Leitwarte der TWO, das ist die Überwachungsstation, die alle Leitungen in Halle durchgehend unter Kontrolle hat. Wird zum Beispiel ein Wasserrohr bei Bauarbeiten von einem Bagger durchtrennt, dann merkt das die Leitwarte und gibt Alarm an den Notdienst. Jetzt muss es schnell gehen: Mit Blaulicht geht es zum Einsatz. Hier muss der Notdienst dann eine Lösung finden. Kann das Rohr nicht schnell genug wieder repariert werden, muss das Wasser über andere Leitungen umgeleitet werden. Keine einfachen Entscheidungen. Aber Profis wie die TWO-Mitarbeiter haben Erfahrung und immer schnelle Lösungen parat.

So nun wisst Ihr, warum auch bei der TWO manchmal das Blaulicht aufflackert. Und genauso wie beim Notruf und der Feuerwehr solltet Ihr oder Eure Eltern nur anrufen, wenn es wirklich dringend ist. Denn ein Stromausfall in Eurem Kinderzimmer kommt oft nur durch eine rausgeflogene Sicherung.

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Erdgasauto – was ist das eigentlich?

Heute möchte ich Euch noch einen anderen Kraftstoff vorstellen, der die Umwelt schont und den Geldbeutel noch dazu: Erdgas. Dieser natürliche Stoff liegt tief unter der Erdoberfläche verborgen und wird über dicke Rohre an die Oberfläche befördert. Und im Erdgas steckt viel Energie, die als Antrieb für unsere Autos genutzt werden kann. Das Gute daran: Autos, die mit Erdgas betrieben werden, verschmutzen die Umwelt viel weniger als Autos, die Diesel oder Benzin tanken. Die Abgase, die bei einem Erdgas-Auto hinten aus dem Auspuff kommen, sind also weniger schädlich für die Luft, die wir atmen.

Es gibt von vielen Herstellern bereits Erdgas-Autos. Und andere können für den Betrieb mit dem Kraftstoff umgebaut werden. Sie benötigen dafür einen zusätzlichen Tank. Er sitzt meistens unter dem Fahrzeug und ist ganz besonders stabil, damit das Gas nicht entweichen kann. Das Auffüllen des Tanks geht genauso schnell, wie bei einem Benzin- oder Dieselfahrzeug. TWO-Mitarbeiter Meik Niedermeyer zeigt Euch, wie es geht: Die Zapfpistole wird einfach aufgesteckt und verriegelt und schon füllt sich der Tank. An der Kasse werden sich Eure Eltern sicher freuen, wenn sie Erdgas getankt haben. Denn eine Tankfüllung kostet im Durchschnitt nur halb so viel, wie bei einem Benzin- oder Dieselfahrzeug. Wenn Eure Eltern sich ein neues Auto kaufen möchten, dann sprecht doch mal mit ihnen über das Erdgas-Auto. Vielleicht wissen sie noch gar nicht, wie gut das für die Umwelt und den Geldbeutel ist.

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Können Autos mit Strom fahren?

Wenn Ihr an einer großen Straße steht, und ganz viele Autos  brausen an Euch vorbei, bemerkt Ihr bestimmt den Gestank und den Lärm. Das hat einen Grund: Die Autos fahren fast alle mit Benzin oder Diesel. Und die Abgase, die sie in die Luft pusten, sind schlecht für die Umwelt.

Aber das muss nicht sein: Es gibt nämlich auch Elektroautos. Die sehen von außen genauso aus wie normale Autos, haben aber einen Elektromotor und werden elektrisch betrieben. So stoßen sie keine schädlichen Abgase aus und machen auch keinen Lärm.

Um Euch zu zeigen, wie diese besonderen Autos funktionieren, nehme ich Euch mit zu der Stromtankstelle der TWO. Denn Elektroautos brauchen zum Fahren kein Benzin oder Diesel, sondern Strom. Anstatt eines Tanks haben sie in ihrem Inneren einen Akku, der den Strom speichert. Ist dieser leer, müssen die Elektroautos zu Stromtankstellen, wie zum Beispiel der Ladestation der TWO. Hier können sie Strom an speziellen Steckdosen auftanken.

Wenn der Strom, den die Autos tanken, zudem von Windrädern oder Solaranlagen produziert wurde, ist das sehr umweltfreundlich. Besonders gut für die Umwelt ist es, wenn Elektroautos mit selbst produziertem Strom fahren. Das ist zum Beispiel möglich, wenn Eure Eltern eine eigene Solaranlage auf dem Dach haben. Ihr könnt also bestimmt verstehen, dass Stromautos mit ihren neuen Möglichkeiten oft auch den Spitznamen „Die Autos der Zukunft“ haben. Aber: So neu ist die Technik gar nicht. Schon vor 135 Jahren gab es die ersten Elektroautos. Das erste war noch sehr langsam und hatte nur drei Räder. Seitdem wurden die Stromautos aber weiterentwickelt, auch wenn sie zwischendurch ein bisschen in Vergessenheit geraten sind. Damit das nicht wieder passiert, erzählt doch mal Euren Eltern und Verwandten von den umweltfreundlichen Elektroautos.

Was ist grüner Strom?

heute erkläre ich Euch, was eigentlich grüner Strom ist und wo der in Halle erzeugt wird. Dafür nehme ich Euch einmal mit auf das Dach der Technischen Werke Osning im Gartnischer Weg. Hier ist nämlich ein vertikales Windrad installiert. Warum steht das hier oben? Ganz einfach. Immer wenn der Wind weht, dreht sich das Rad und erzeugt damit Energie, die in Strom umgewandelt wird. Dieser Strom wird dann direkt in das Leitungsnetz des Gebäudes eingespeist und auf die vielen Monitore, Computer und Lampen verteilt.

Aber was ist eigentlich grüner Strom? Das weiß die Expertin Elvira Öner von der TWO. Der grüne Strom, den Eure Eltern von der TWO bekommen, setzt sich komplett aus erneuerbaren Energien zusammen. Also aus Sonnen-, Wind- und Wasserenergie. Und er heißt grün, weil die Erzeugung der Umwelt nicht schadet, wie bei dem Strom, der aus Kohle, Gas und Kernkraft hergestellt wird.

Das Windrad ist aber nicht der einzige Erzeuger für grünen Strom. Dazu kommen noch Photovoltaikanlagen, die aus Sonnenlicht Energie erzeugen. Zurzeit gibt es insgesamt 587 Anlagen in Halle, die grünen Strom erzeugen. Diese produzieren ein einem Jahr soviel Strom, dass etwa 5.300 4-Personenhaushalte damit versorgt werden können. Ganz schön viel, was hier an grünem Strom erzeugt wird.

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Wie viel Wasser ist im Lindenbad?

habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, wie viel Wasser in ein Schwimmbecken passt? Und ich meine nicht Euer Planschbecken im Garten – das ist mit dem Gartenschlauch schnell gefüllt. Beim 25 Meter langen Sportbecken im Lindenbad würde das ganz schön lange dauern. Hier passen nämlich 683.000
Liter Wasser rein. Kaum vorstellbar, oder? Das entspricht der Wassermenge aus etwa 5.000 Badewannen. Das Sportbecken im Lindenbad wird jedes Jahr kurz vor Weihnachten mit frischem Wasser befüllt. Drei Tage dauert es, bis das Becken voll ist. Damit das Wasser sauber bleibt, wird etwas Chlor zugegeben – das ist gesetzlich vorgegeben. Und sechs Mal am Tag wird das gesamte Wasser im Lindenbad komplett umgewälzt.

Wie das funktioniert, hat mir Birgit Johanning erzählt. Sie ist leitende Schwimmmeisterin im Lindenbad: Oben am Beckenrand befinden sich Überlaufbecken. Das Wasser, was dort hinausschwappt, gelangt durch dicke Rohre in den Keller des Lindenbads und wird durch eine Filteranlage gespült. Dort werden kleinste Schmutzpartikel herausgefiltert. Außerdem wird dort automatisch gemessen, ob der Chlorgehalt stimmt. Über
Einlauf-Rohre gelangt das Wasser dann wieder ins Becken.

Aber auch die Badegäste sind dafür verantwortlich, dass das Wasser sauber bleibt. Vor dem Schwimmen muss sich jeder Besucher abduschen, damit Schmutz oder Reste von Cremes und Schminke nicht ins Becken gelangen. Und dass es nach einer Runde Beach-Volleyball erst unter die Dusche und dann ins Schwimmbecken geht, weiß jedes Kind. Apropos Kind: Neben dem Sportbecken gibt es im Lindenbad auch noch ein Kinderbecken
und ein Lehrschwimmbecken. In diesen zwei Becken befinden sich weitere 242.000 Liter Wasser. Aber keine Angst, Ihr werdet darin nicht untergehen. Hier ist der Boden höhenverstellbar, sodass auch Nichtschwimmer keine Angst vor den Wassermengen haben müssen.

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Wo liegen die ganzen Leitungen?

heute zeige ich Euch, wie es unter unseren Straßen, Gärten und Häusern aussieht. Etwa 60 bis 150 Zentimeter unter der Oberfläche verlaufen unzählige Leitungen, die Strom, Wasser und Erdgas zu Euch nach Hause bringen. Und da Ihr nicht die einzigen seid, die versorgt werden möchten, gibt es eine Menge Leitungen. Was unter der Erde liegt, könnt Ihr Euch vorstellen wie ein riesiges Spinnennetz aus Rohren und Kabeln. Am längsten ist das Netz der Stromleitungen. 564 Kilometer sind in ganz Halle verlegt. Das ist fast so weit, wie mit dem Auto von hier bis nach München. Beim Stromnetz gibt es die Besonderheit, dass auch einige Leitungen oberirdisch verlaufen. Die Kabel, die zwischen großen Strommasten verlaufen, habt Ihr bestimmt schon gesehen. Die Masten sind über sechs Meter hoch und stehen besonders in den ländlicheren Gebieten von Halle. Wesentlich kürzer ist die Gesamtstrecke der Wasserleitungen. Mit 288 Kilometern ist das Netz aber trotzdem viel länger, als man denkt. Am kürzesten ist das Netz unserer Erdgasleitungen. 188 Kilometer sind unterirdisch verlegt – das entspricht immerhin noch der Strecke von Halle bis nach Köln.

Die Mitarbeiter der TWO kennen sich mit dem gesamten Leitungsnetz hier in Halle am besten aus. Sie haben genaue Pläne, auf denen jede Leitung eingezeichnet ist. Hier seht Ihr Ralf Grottendiek, der verlegte Leitungen mit Warnbändern kennzeichnet. Wenn eine Leitung defekt ist, zum Beispiel nach einem Wasserrohrbruch, fährt ein Team der TWO schnell zum defekten Rohr und tauschen es aus, damit alle Wohnhäuser und Geschäfte schnell wieder mit Wasser versorgt werden.

Das Erdgasnetz wird besonders gut überprüft, damit es erst gar nicht zum Schaden kommt. So soll ein gefährlicher Erdgasaustritt vermieden werden. Daher ziehen die Mitarbeiter der TWO regelmäßig durch die Haller Straßen und kontrollieren mit einem sensiblen Sensor, der nah über den Boden geführt wird, ob die Erdgasleitungen noch in Ordnung sind. Viele Leitungen verlaufen außerdem in Schutzohren aus Ton, Stein oder Kunststoff. So können einige Schäden, zum Beispiel durch einen Bagger bei Bauarbeiten, vermieden werden. Achtet doch bei Eurem nächsten Spaziergang mal auf Hinweise auf das unterirdische Spinnennetz. Überall, wo eine Straßenlaterne, ein Hydrant oder ein Schaltschrank steht, könnt Ihr Euch sicher sein, dass unter Euch mindestens eine Leitung verläuft.

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Was passiert, wenn der Strom ausfällt?

Stell Dir vor, Du sitzt im Wohnzimmer und schaust Fernsehen. Auf einmal geht das Licht aus und Du sitzt im Dunkeln. Dann schaust Du aus dem Fenster und siehst, dass die ganze Straße dunkel ist. Was ist da passiert? Das ist bestimmt ein Stromausfall. Und ich zeige Euch einmal, wie dieses Problem wieder in Ordnung gebracht wird.

Um zu sehen, wer das Problem wie löst, gehen wir zur TWO in Halle. Dort ist ein Raum mit großen Bildschirmen, auf denen die Netze der Strom-, Erdgas- und Wasserversorgung zu sehen sind. Das ist die Leitwarte. Dieses Computer-System überwacht die drei Netze. Es ist 365 Tage im Jahr aktiv und erkennt technische Probleme auch ohne menschliche Hilfe. Falls eines der Netze beschädigt ist, informiert das System den Bereitschaftsdienst der TWO. Auf dem Bildschirm erkennt der Experte, zum Beispiel Mitarbeiter Thomas Schebaum, wo das Problem ist. Dorthin fahren dann die TWO-Spezialisten vom Bereitschaftsdienst.

Als erstes gehen die Fachmänner zu den kleinen braunen Häuschen, die oft neben der Straße stehen. Das sind Trafo-Stationen. Davon gibt es in Deutschland mehr als eine halbe Million Stück, die dafür sorgen, dass der Strom zu Euch in die Straße fließt. So eine Station öffnet der Experte dann und leitet den Strom vorübergehend um. Das macht er, damit er beim Reparieren keinen gefährlichen Stromschlag bekommt. Nun wird nach der Ursache des Problems gesucht.

Was kann hier passiert sein? Oft durchtrennen Bagger auf Baustellen die Leitungen oder ein Sturm wirft einen Baum um, der daraufhin eine Stromleitung beschädigt. In der Folge ist meist der Stromkreis einer ganzen Siedlung unterbrochen. Das Reparieren dauert aber meistens nicht mehr als 45 Minuten. Sobald das betroffene Stromnetz ausgebessert ist, leitet die TWO die Energie über die Trafo-Station wieder zu Euch nach Hause. Weil auf den Service der TWO Verlass ist, bleibt Euer Zuhause stets mit Strom versorgt und Ihr könnt Euren Lieblingsfilm wieder auf dem Fernseher schauen.

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Woher kommt das Haller Wasser?

mehr als eine Million Kubikmeter Wasser werden jährlich in Halle verbraucht. Wie viel das ist? Das ist etwa die Menge von 5 Milionen gefüllte Badewannen, die jedes Jahr in den Haushalten und Firmen hier in Halle durch die Leitungen fließen. Und heute zeige ich Euch einmal, woher diese große Menge kommt.

Dafür nehme ich Euch mit ins Haller Wasserwerk. Hier kommt das Wasser aus den 13 Brunnen der TWO an. Diese befinden sich zum Großteil in der Nähe des Gebäudes, damit das Wasser nur einen kurzen Weg zurücklegen muss. Weitere befinden sich im Ortsteil Bokel. Ist das Brunnenwasser im Wasserwerk angekommen, wird es in großen Behältern erst einmal gefiltert, da es noch Sand oder kleine Steine enthalten kann. Diesen Schritt nennt man auch Aufbereitung. Ist das Haller Trinkwasser aufbereitet, kommt es allerdings nicht sofort zu Euch nach Hause. Die Wassermeisterin Ilka Brömmelsiek überprüft vor Ort ständig die Qualität sowie die Sauberkeit des Trinkwassers, denn es ist in Deutschland das am strengsten kontrollierte Lebensmittel. So kann die TWO garantieren, dass das Haller Wasser jederzeit gut schmeckt und gesund ist.

Zu Euch nach Hause kommt das kostbare Gut durch das etwa 190 Kilometer lange Leitungsnetz der TWO. Ist es am Haus angekommen, wird das Wasser erst einmal gezählt. Das passiert meistens im Keller am Wasserzähler. Hier könnt Ihr nachsehen, wie viel Trinkwasser in Eurem Haus ankommt. Schaut doch einfach mal nach.
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Woher kommt der Haller Strom?

heute zeige ich Euch, woher unser Haller Strom kommt. Dafür nimmt uns der TWO-Stromexperte Ralf Grottendiek mit in die Stromübergabestation, wo der Strom aus dem deutschen Netz in Halle ankommt, der nicht direkt vor Ort erzeugt wird.

Von hier wird der Strom an die einzelnen Trafostationen im gesamten Stadtgebiet verteilt. Jede Station hat in der Übergabestation ihren eigenen Kontrollkasten, wo der Strom rund um die Uhr gemessen und geprüft wird, sodass die TWO-Stromexperten bei Unregelmäßigkeiten sofort Bescheid wissen.

Wenn Ihr durch die Stadt fahrt, habt Ihr bestimmt schon so eine Trafostation gesehen. Unscheinbar stehen diese an verschiedenen Punkten. Aber sie haben eine wichtige Aufgabe. Sie sind so etwas wie die Knotenpunkte im Haller Stromnetz. Und das ist richtig groß: Etwa 600 Kilometer Kabel umfasst das Netz. Damit werden alle Firmen und Häuser in Halle von der TWO
mit Strom versorgt.

Um dabei den Überblick zu behalten und den Strom bis zu Euch ins Haus zu bringen, funktionieren die Trafostationen wie Weichen im Eisenbahnnetz. Im Inneren der Station sind ganz viele Sicherungen, über die der Strom in Eure Straßen transportiert wird. Hier können die TWO-Mitarbeiter auch ganz schnell die Weichen umstellen, wenn es doch einmal zu einem Stromausfall kommt.

Ist der Strom bei Euch in der Straße angekommen, fließt er durch den Hausanschluss direkt in Eure Häuser und Wohnungen. Aber bevor Ihr ihn im Kinderzimmer, Bad oder Wohnzimmer nutzen könnt, muss er gezählt werden. Das passiert im Sicherungskasten. Hier zeigt der Stromzähler an, wie viel Strom gerade bei Euch im Haus oder in der Wohnung verbraucht wird. Schaut doch einfach mal selber nach, wie viel Strom bei Euch so durch die Leitungen fließt.

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Wie wird meine Heizung warm?

Heute nehme ich Euch mit in eine von drei Gasübergabestationen. Diese hier steht an der Straße Gartnischer Weg. Warum ich Euch mitnehme? Hier kommt das Erdgas in Halle an, das Eure Heizung im Winter schön warm macht. Ganz schön eng ist es zwischen den vielen Rohren. Und unübersichtlich noch dazu. Zum Glück habe ich mir Thomas Flottmann eingeladen. Thomas ist der Gas-Experte bei der TWO und erklärt uns alles zum Erdgas.

Hier in der Übergabestation kommt das Erdgas aus dem deutschen Erdgasnetz an. Und das mit richtig viel Druck. Denn nur so kann es in großen Mengen transportiert werden. Damit Ihr zuhause das Gas nutzen könnt, muss der Druck erstmal verringert werden. Das passiert in den Übergabestationen. Nachdem das Erdgas nicht mehr so viel Druck hat, wird es im Haller Erdgasnetz verteilt. Und das ist ganz schön lang. Mehr als 200 Kilometer Rohre liegen in ganz Halle unter der Erde. Das ist etwa
so lang, wie eine Autofahrt von Halle nach Köln.

Gut 60 Prozent der Haller Haushalte haben bereits einen Erdgasanschluss am Haus. Fragt doch mal Eure Eltern, ob das bei Euch auch so ist. Am sogenannten ausanschluss, der meistens im Keller liegt, kommt das Gas an. Am Haupthahn vorbei fließt es erstmal durch den Gaszähler. Da könnt Ihr nachsehen, wie viel Erdgas bei Euch im Haus ankommt.

Damit es in den kalten Tagen warm ist, muss das Erdgas noch in die Heizungsanlage. Hier wird es entzündet und heizt damit Wasser in einem Kessel. Und dieses fließt dann durch viele Rohre zum Heizkörper in Eurem Kinderzimmer. Jetzt könnt Ihr die Heizung voll aufdrehen, Euch in Eure Lieblingsecke fletzen und mal so richtig entspannen.

So, jetzt wisst Ihr, wo das Haller Erdgas herkommt und wie Eure Heizung im Winter schön warm wird. Erzählt das doch auch mal Euren Eltern, Großeltern und Freunden. Bestimmt wissen viele von denen nicht, wie die TWO das Erdgas verteilt und Eure Häuser und Wohnungen heizt.
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LEDis Energie-Experimente und Rätsel

Hallo Leute,
ich habe mir für Euch ein paar einfache Experimente und Rätsel zum Thema Energie einfallen lassen. Schaut sie Euch an und probiert einfach mal aus. Die Erklärung findet Ihr unter dem Versuch.

 


Das Natron in der Flasche und die Mischung aus Essig, roter Lebensmittelfarbe und Spülmittel reagieren zusammen. Es entsteht Kohlendioxid, wenn Natron und Essig miteinander reagieren, Dadurch bricht der Vulkan aus.

 


Die Flamme des Teelichts verbraucht die Luft im Glas. Je weniger Luft darin ist, desto höher kann das Wasser steigen, weil die Luft keinen Raum mehr einnimmt.

 


Das Wasser auf deiner Lupe ist wie die Linse einer Kamera oder ein gewölbtes Brillenglas. Durch die Wölbung verschwimmen die Buchstaben. Sie werden vergrößert.


Das Wasser steigt in der Filterpapierrolle nach oben und durchnässt die Filterpapierscheibe. Dabei nimmt es die Farbteilchen mit. Manche Farbteilchen kommen schneller, andere langsamer voran. Dadurch trennen sich die unterschiedlichen Farben und es zeigen sich die Grundfarben. Das sind die Farben, aus denen eine Farbe gemischt ist.


Im Eis sind die einzelnen Wasserteilchen, Moleküle genannt, weiter voneinander entfernt als im flüssigen Wasser. Deshalb benötigt Eis aus einer bestimmten Menge Wasser mehr Platz, als Wasser im flüssigem Zustand. Die Molekühle sortieren sich in ein festes Kristallgitter. Darin ist kein Platz für andere Bestandteile wie Farbe oder eben Salz. Diese werden „weggedrängt“. In dem Becher landen sie dann in der Mitte, weil das Wasser von außen nach innen friert und die Farbe verdrängt wird. Im Meer wird das Salz in das flüssige Wasser „gedrängt“. Eisberge sind also gefrorenes Süßwasser.


Die Brausetablette löst sich im Wasser auf und produziert dabei das Gas Kohlendioxid. Dieses steigt im Glas auf und verdrängt damit den Sauerstoff. Da die Kerze aber einen bestimmten Anteil von Sauerstoff zum Brennen benötigt, geht sie nach kurzer Zeit aus, wenn al der Sauerstoff aus dem Glas ist.


Das Wasser auf der Lupe ist wie eine Linse in einer Kamera. Oder wie ein Brillenglas. Durch die Wölbung, die durch das Wasser entsteht, verschwimmen die Buchstaben und werden so vergrößert.


Der grüne Farbstoff in den Pflanzen heißt Chlorophyll. Dieser kann mit Hilfe von Sonnenlicht und Kohlendioxid frischen Sauerstoff herstellen. Diesen Vorgang nennt man Photosynthese und ist die Lebensgrundlage für Pflanzen, Menschen und Tiere. Das Chlorophyll ist also ein kleines grünes Kraftwerk und überlebenswichtig. Nimmt man ihm die Sonne weg, wird der Farbstoff aus dem Blatt gezogen und es stirbt ab. Wenn also die Sonne ausbleibt, können die Pflanzen keinen Sauerstoff produzieren.


Am umweltfreundlichsten trocknet Ihr Eure Wäsche in dem Ihr Sie an sonnigen Tagen nach draußen auf die Leine hängt. Dabei lasst Ihr Wind und Sonne Eure Wäsche trocknen und keine weitere Energie wird gebraucht.


Wenn Ihr die Flasche mit geschlossenem Deckel ins Wasser taucht kann kein Wasser hinein, da diese schon mit Luft gefüllt ist. Öffnet Ihr den Deckel, kann die Luft entweichen und macht damit Platz für das Wasser. Daher kommt auch das Zischen. Wenn ihr die Flasche anhebt, bleibt das Wasser darin, da keine Luft von oben oder unten in die Flasche hereinkommt. Dreht Ihr den Deckel erneut auf, strömt von oben wieder Luft in die Flasche und das Wasser fließt zurück in die Schüssel.

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Die Flamme des Teelichtes verbraucht beim Abbrennen die ganze Luft aus dem unteren Glas. Da durch das nasse Löschpapier keine Luft von oben nachkommt, wölbt sich das Löschpapier nach unten und es entsteht ein Unterdruck. So etwas könnt Ihr auch bei einem Saugnapf sehen. Das Löschpapier dient quasi als Dichtung zwischen den beiden Gläsern und stellt sicher, dass ihr beider Gläser mit dem oberen anheben könnt.


Das Taschentuch wird nicht nass, da es durch die Luft im Glas an den Boden gedrückt wird. Der Druck entsteht, wenn das Glas senkrecht ins Wasser gestülpt wird. Das Wasser kann nicht in das Glas hinein, da im Glas ja noch die Luft ist.

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Durch die Alufolie werden die Sonnenstrahlen in der Schüssel gebündelt. So entsteht eine starke Wärme, die zudem durch die Klarsichtfolie nicht aus der Schüssel entweichen kann. Die angestaute Wärme lässt die Bananenscheibe weich werden und das Stückchen Schokolade schmelzen.

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Licht ist hell. Mit dem Spiegel könnt Ihr das Sonnenlicht umlenken und einen hellen Fleck an die Wand projizieren. Aber Licht ist nicht nur hell. Es besteht aus vielen Farben, die wir so einfach nicht sehen können. Wasser kann aber das Licht in seine einzelnen Farben trennen. Gehen also die Lichtstrahlen erst durch das Wasser, könnt Ihr alle Farben an der Wand sehen. Das liegt an der Brechung des Lichts, die auch für die Farben bei einem Regenbogen in der Natur verantwortlich ist.

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Durch die Schlitze strömt Luft in die schwarze Röhre. Mit Hilfe der Taschenlampe wird diese erwärmt und steigt nach oben. So bewegt sich das Windrad ohne dass Ihr pusten müsst.

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Die Sonne erwärmt das Wasser im Schlauch. Durch den Hohlspiegel werden die Sonnenstrahlen konzentriert auf den Wasserschlauch geleitet, so dass die Erwärmung noch schneller und konzentriertet er folgt. Genauso funktionieren auch die Sonnenkollektoren auf den Dächern, die warmes Wasser zum Baden oder für die Heizung erzeugen


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Das Gewicht des Wassers ist im langen Teil des Strohhalms größer, als im kurzen Teil und fließt nach unten in das leere Glas. Die sogenannte Kohäsionskraft sorgt dafür, dass die Wasserteilchen zusammenbleiben. So zieht das Wasser aus dem längeren Teil des Strohhalms das Wasser aus dem vollen Glas hinter sich her. Aus diesem Grund kann das Wasser bergauf fließen und wird durch den Knick des Strohhalms gezogen.


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In den Luftballons ist die Luft eingesperrt. Das Brett verteilt Euer Gewicht gleichmäßig auf alle vier Ballons. Da sie nur halbvoll mit Luft sind, platzen sie nicht. Sie werden nur plattgedrückt. Dadurch wird die Luft in den Ballons zusammen gepresst und trägt Euch auf dem Brett. Da der Luftdruck im Ballon kleiner ist als die Kraft den Ballon zum Platzen bringt, habt Ihr so ein eigenes Luftkissen. Diese Technik wird auch bei Luftkissenbooten eingesetzt. Allerdings mit viel größeren Ballons.


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Mit so einem Wasserrad könnt Ihr gut erkennen, wie viel Kraft Wasser eigentlich hat. Hängt einfach immer schwerere Gewichte an den Faden um zu sehen, was fließendes Wasser alles heben kann. Diese Wasserkraft kann auch in Energie umgewandelt werden. Das passiert zum Beispiel an großen Staudämmen. Hier fließt ganz viel Wasser durch ganz große Räder, die sogenannten Turbinen, in denen dann Strom erzeugt wird.


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Wasser hat eine Oberflächenspannung. Diese ist dazu da, dass die einzelnen Wassertropfen nicht auseinanderlaufen. Das Wasser hat also eine Art Haut. Kommt das Spülmittel in das Wasser wird die Spannung zerstört und die Haut reißt. Die Nadel kann nicht mehr auf der Haut liegen und geht deswegen unter. Der Pfeffer wird durch das aufreißen der Haut an den Rand gespült.


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Durch den Alustreifen fließt Strom. Ein Teil des Stromes wird in Wärme umgewandelt. Je schmaler der Streifen ist, desto mehr der Stromfluss erschwert, desto höher ist also der Widerstand und desto stärker wird die Folie erhitzt. Gleiches könnt Ihr bei alten Glühlampen beobachten. Auch sie werden heiß, wenn sie lange brennen.



LEDis Energie-Tipps

Ihr wollt Energiesparen und damit etwas für die Umwelt tun und gleichzeitig den Geldbeutel Eurer Eltern entlasten? Dann schaut doch einfach mal meine Energie-Tipps durch. Mit wenig Aufwand könnt Ihr sparsamer mit Energie umgehen.

So findet die Wärme ihren Weg

Jetzt wo die Tage dunkler und kälter werden, dreht Ihr in Euren Kinderzimmern auch öfter die Heizung auf. Aber habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum das ganze Zimmer warm wird, obwohl die Heizung doch nur an einem Ort steht? Das liegt am Wärmekreislauf. Dieser beginnt bei Eurer Heizung unter dem Fenster. Wenn beim Lüften die kalte Luft am Fenster eindringt, wird sie direkt erwärmt und steigt auf zur Decke. Dann wandert die warme Luft durch Euer Zimmer und gibt dabei die Wärme ab. Nachdem die nun kältere Luft an der gegenüberliegenden Wand wieder absinkt strömt sie langsam über den Fußboden wieder zurück zur Heizung, wo der Kreislauf von neuem beginnt.

So wird das Kinderzimmer schnell warm

Im Winter möchtet Ihr es in Eurem Zimmer immer schön kuschelig haben. Damit die Wärme von der Heizung richtig verteilt wird gibt es ein paar einfache Regeln, die Ihr beachten solltet. Zuerst solltet Ihr schauen, dass keine Möbel vor der Heizung stehen. Diese nehmen dann die warme Luft auf, die ihr eigentlich im ganzen Zimmer haben wollt. Ihr würdet also Eure Möbel heizen. Außerdem solltet Ihr keine nassen Anziehsachen oder Handtücher lange über der Heizung hängen lassen. Nach dem Trocknen solltet Ihr die Sachen schnell wieder vom Heizkörper nehmen, damit es nicht so lange dauert bis Euer Zimmer muckelig warm ist.

Immer in Betrieb: Der Kühlschrank

In jeder Küche verbraucht er 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr Strom – der Kühlschrank. Und das nicht zu knapp: Kühl- und Gefrierschrank verbrauchen im Durschnitt etwa 350 kWh im Jahr. Das entspricht etwa 10 Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Haus. Daher ist es besonders wichtig, die eingesetzte Energie bei diesem Gerät effizient zu nutzen. Und das könnt Ihr durch ein paar einfache Regeln selbst beeinflussen. Achtet auf den Standort: Ideal steht der Kühlschrank nicht direkt im Sonnenlicht oder neben Wärmequellen wie dem Herd oder der Heizung. Wenn Ihr eingekauft habt, dann überlegt Euch vor dem Befüllen, was Ihr wo einpacken wollte. Dann müsst Ihr die Schranktür nicht so lange aufmachen. Und das gilt auch, wenn Ihr etwas aus der Kühlung nehmt: Erst nachdenken was Ihr wollt, schnell das Getränk oder das Essen rausholen und die Tür zügig schließen. Damit könnt Ihr richtig viel Energie sparen.

Deckel auf den Topf!

Schnell mal Wasser für die Nudeln aufsetzen – das habt Ihr bestimmt selbst schon mal beim Kochen mit Euren Eltern gemacht. Aber wusstet Ihr schon, dass man dabei richtig viel Energie sparen kann? Es hilft ein einfacher Tipp: Den richtigen Deckel auf den Topf. Wenn Ihr Wasser ohne Deckel kocht, geht der heiße Dampf nach oben
aus dem Kochtopf und bringt Euch nur beschlagene Scheiben. Setzt Ihr den Deckel drauf, bleibt der Dampf im Topf und wärmt so das Wasser weiter auf. So werden die Nudeln schneller fertig und Ihr spart dabei noch Energie. Bis zu einem Drittel weniger Strom oder Erdgas verbraucht Ihr mit diesem Trick. Also beim nächsten Mal dran denken – Deckel auf den Topf!.

Lieber duschen als baden

Jetzt wo es draußen immer kälter wird, hat man abends nach Spiel oder Sport so richtig Lust auf eine heiße Badewanne. Aber wisst Ihr eigentlich, wie viel Wasser Ihr dabei verbraucht? Bei einem
Vollbad nutzt Ihr je nach Größe Eurer Badewanne 120 bis 170 Liter Wasser. Die effizientere Alternative ist das Duschen. Hier laufen nur etwa 70 Liter Wasser durch die Leitung. Und das Duschen bietet noch weitere Vorteile: Unter der Dusche wird das Wasser grundsätzlich nicht so stark erhitzt wie in der Badewanne. Das spart Strom oder Gas und damit Energiekosten. Außerdem seid Ihr mit einer Dusche viel schneller fertig und könnt die Zeit anders nutzen. Achtet mal auf die Zeit, die Ihr unter der Dusche verbringt – sicher ist es viel weniger als in der Wanne.

Duschen ja, aber richtig!

Morgens schnell zum Wachwerden unter die Dusche. Das macht Euch nicht nur fit für den Tag. Dabei könnt Ihr auch richtig Energie sparen. Als erstes kontrolliert Ihr Eure Duschzeit. Die sollte unter
acht Minuten liegen. Als nächstes dreht Ihr den Wasserhahn ab, wenn Ihr Euch einseift. Das lässt weniger Liter durchs Rohr laufen. Um noch mehr Wasser zu sparen, fragt einfach Eure Eltern, ob sie
in der Dusche einen Duschkopf einbauen können, der weniger Wasser durch die Düsen lässt. Ihr werdet dabei aber genauso erfrischt und sauber. Und zum Abschluss ein Tipp für alle Morgenmuffel: Dreht die Dusche einfach mal auf kalt. Dadurch kommt Euer Kreislauf richtig in Schwung und Ihr spart den Strom, der das Wasser erhitzt.

Dreh Deinen Energiefilm und gewinne 500 Euro!

Wenn Ihr mit Euren Eltern energiebewusst lebt, habt Ihr dadurch viele Vorteile: Zum einen spart Ihr Geld, von dem Ihr Euch vielleicht etwas Besonderes für die ganze Familie kaufen könnt. Zum anderen schont Ihr die Umwelt, und das ist noch wichtiger. Denn immer, wenn wir Energie verschwenden, belasten wir unsere Erde. Zum Beispiel durch unnötige Abgase, die in die Luft gepustet werden. Das ist nicht gut für die Natur und schadet Menschen und Pflanzen. LEDI gibt Euch in dieser Rubrik immer viele Tipps, wie Ihr Energie sparen könnt. Jetzt könnt Ihr zeigen, was Ihr schon gelernt habt. Denn im Wettbewerb „Dreh Dein Ding“ von der Initiative „Die junge Kraft der Haller“ sucht die TWO jetzt Kinder und Jugendliche zwischen elf und 21 Jahren, die in einem selbstgedrehten Film zeigen, wie sie Energie sparen. Ihr könnt gerne Tipps aufgreifen, die Ihr von LEDI in der Vergangenheit bekommen habt. Fahrt Ihr zum Beispiel mit dem Fahrrad zu Freunden anstatt Euch mit dem Auto bringen zu lassen? Oder gibt es eine Umwelt-AG an Eurer Schule, die Ideen zum Energiesparen hat? Zeigt es uns in Eurem Video. Ihr könnt am Wettbewerb alleine oder in Gruppen teilnehmen. Für die drei besten eingereichten Filme gibt es ein Preisgeld von jeweils 500 Euro. Also schnappt Euch eine Kamera und los geht’s!

So gelingt Dein Film

Einen Film zu drehen ist heute ganz leicht. Die meisten Handys sind mit einer Kamera ausgestattet, und wenn Ihr selbst keins habt, fragt doch mal bei Euren Eltern nach. Ihr könnt natürlich auch mit
einer richtigen Videokamera drehen. Entweder Ihr macht ein Selfie-Video, oder Ihr fragt einen Freund, ob er die Kamera hält. Wer Spaß an Filmaufnahmen hat, kann sich auch am Videoschnitt ausprobieren. Dafür gibt es kostenlose Programme im Internet, zum Beispiel Video- Pad. Die Qualität des Videos steht bei der Bewertung nicht an erster Stelle – wichtiger ist, dass Ihr eine gute Idee zum Thema Energiesparen habt. Weitere Infos und Tipps findet Ihr unter www.junge-kraft.de

Öfter mal das Fahrrad nutzen!

Jetzt im Sommer genießt Ihr bestimmt das schöne Wetter. Egal ob im Freibad, in der Eisdiele oder vielleicht sogar auf dem Sportplatz. Dabei haben die wenigsten so etwas direkt nebenan. Ihr müsst
also irgendwie an diese Orte kommen. Am besten eignet sich dazu der Drahtesel. Denn auf dem Fahrrad habt Ihr nicht nur Bewegung und gleichzeitig frische Luft, Ihr spart sogar Energie dabei. Wie
das? Ganz einfach, da Eure Eltern Euch nicht mit dem Auto fahren müssen, bleibt das in der Garage und verbraucht so keinen Treibstoff. Klar ist das fahren mit dem Rad bei so schönem Wetter anstrengend, aber wenn Ihr dann am Ziel ankommt, habt Ihr Euch ein Eis oder ein kaltes Getränk richtig verdient.

Energie sparen am Fahrrad

Wenn ihr mit Euren Fahrrädern unterwegs seid spart Ihr nicht nur die Energie ein, die eine alternative Autofahrt kosten würde. Ihr könnt sogar Eure Körperkraft für mehr Energieeffizienz einsetzen.
Das geht ganz einfach: Kontrolliert die Beleuchtungsanlage an Eurem Fahrrad. Hier gibt es ganz unterschiedliche Konzepte. Am meisten Energie verbrauchen Stecklichter. Diese haben Batterien,
die nicht ewig halten und nach einer gewissen Zeit getauscht werden müssen. Besser für die Umwelt sind Dynamos an der Lichtanlage. Diese erzeugen durch die Bewegung des Fahrrades Energie, die Euer
Vorder- und Rücklicht zum leuchten bringt. Also verzichtet einfach auf Stecklichter und kurbelt Euer Fahrradlicht durch Bewegung an.

Raus aus dem Haus – Geräte aus!

In vielen Familien ist es bald wieder so weit: Es geht in den Sommerurlaub. Wenn Ihr Euch mit vollgepackten Koffern auf die Reise macht, steht Euer Zuhause oft für einige Tage oder gar Wochen leer und die vielen Elektrogeräte wie Fernseher, Computer oder die Stereoanlage bleiben ungenutzt. Was den Stromverbrauch betrifft eine sparsame Zeit – könnte man meinen. Aber viele Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie ausgeschaltet sind – im Standby-Modus. Den erkennt man oft an einer kleinen grünen oder roten Lampe, die am ausgeschalteten Gerät leuchtet. Der Standby-Betrieb sämtlicher
Elektrogeräte im Haushalt kann pro Jahr Stromkosten von über 100 Euro verursachen. Da hilft es nur, den Stecker aus der Wand zu ziehen. Auch Ladegeräte von Handys oder Laptops sollten, wenn sie nicht genutzt werden, ausgestöpselt werden. Bei neueren Elektrogeräten ist der Stromverbrauch im Standby-Betrieb übrigens relativ gering. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Aber gerade alte Geräte
fressen auch ausgeschaltet viel Strom. Wer sparsam sein möchte, sollte vor dem nächsten Urlaub gemeinsam mit den Eltern einen Rundgang durch das Haus machen und überlegen, welche Stecker vorübergehend aus der Wand gezogen werden können.

Nicht nur im Urlaub den Standby-Modus abschalten

Die Stromkosten im Standby-Betrieb könnt Ihr natürlich auch verringern, wenn Ihr nicht im Urlaub seid. Sogar an ganz normalen Schultagen werden viele Elektrogeräte im Haus nur für wenige Stunden genutzt. Wenn Ihr einen eigenen Computer habt, solltet Ihr ihn nur am Stromnetz lassen, wenn Ihr ihn auch wirklich nutzt. Denn sonst verbraucht sogar der Monitor Strom. Und auch die Musikanlage
sollte besser vom Netz getrennt werden, wenn Ihr keine Musik hört. Anstatt den Stecker aus der Wand zu ziehen, könnt Ihr auch eine Mehrfachsteckdose mit Schalter besorgen. So könnt Ihr mehrere
Geräte auf einmal ganz bequem ausschalten.


Ihr kennt bestimmt ferngesteuerte Autos. Diese laufen häufig mit Akkus und Batterien, die eine Menge schädlichen Müll verursachen. Aber habt Ihr schon Mal darüber nachgedacht Euern eigenen Renner zu bauen. Und der rast dann ganz umweltfreundlich mit Solarenergie. Das Bauen eines solchen Autos ist ganz einfach: Die TWO und die Ravensberger Erfinderwerkstatt helfen Euch dabei. Als besonderen Anreiz gibt es sogar ein eigenes Rennen um den 1. SolarMobil Cup OWL. Dort könnt Ihr mit Eurem Solarrennwagen tolle Preise gewinnen. Schaut einfach nach auf www.two.de.

Wasser – Treibstoff für den Körper

Über die Hälfte Eures Körpers besteht aus Wasser, bis zu 75 Prozent genaugenommen. Kaum zu glauben, oder? Aber alle  Muskeln, das Blut und besonders das Gehirn enthalten Wasser. Es  transportiert benötigte Nährstoffe in die Zellen und sorgt dafür, dass Abfallstoffe abgebaut werden können. Wasser ist also der  Treibstoff für Euren Körper. Da der Körper über den Tag hinweg viel  Flüssigkeit verliert, müsst Ihr dies durch Trinken (gut 1,5 Liter pro  Tag) wieder ausgleichen. Wenn Ihr Sport macht und dabei schwitzt,  verliert Ihr natürlich zusätzlich Flüssigkeit – dann solltet Ihr noch mehr trinken. Besonders gut funktioniert der Transport der  Nährstoffe mit reinem Wasser. Leitungswasser ist bei uns in  Deutschland – auch hier in Halle – das am häufigsten und besten kontrollierte Lebensmittel und daher perfekt als Trinkwasser  geeignet. Wer zu wenig trinkt, verringert damit die  Leistungsfähigkeit des Körpers: Wenn das Gehirn zu wenig  Flüssigkeit bekommt kann es passieren, dass Ihr Euch schlechter  konzentrieren könnt. Besonders beim Spielen vergisst man leicht,  genug zu trinken. Versucht Euch einmal zu erinnern, wie viel Ihr  heute schon getrunken habt. Meint Ihr es war genügend Treibstoff für Euren Körper?

Öfter mal zum Glas greifen!

Um den großen Flüssigkeitsbedarf des Körpers zu decken solltet Ihr  die empfohlene Wassermenge (etwa 1,5 Liter pro Tag) über den ganzen Tag verteilt in kleinen Portionen trinken. So kann das Wasser  am besten in jede einzelne Körperzelle gelangen. Ihr solltet  nicht erst trinken, wenn Ihr durstig seid, sondern lieber immer  zwischendurch. Auf Vorrat alles auf einmal zu trinken lohnt sich  jedoch auch nicht, denn der Körper scheidet das überschüssige  Wasser dann einfach direkt wieder aus. Süße Getränke und  sogenannte Energy-Drinks machen nicht nur dick, sie sind auch keine guten Durstlöscher, denn der Körper kann sie für die  Versorgung der Zellen nicht so gut verwerten wie reines Wasser.


Ihr kennt bestimmt ferngesteuerte Autos. Diese laufen häufig mit Akkus und Batterien, die eine Menge schädlichen Müll verursachen. Aber habt Ihr schon Mal darüber nachgedacht Euern eigenen Renner zu bauen. Und der rast dann ganz umweltfreundlich mit Solarenergie. Das Bauen eines solchen Autos ist ganz einfach: Die TWO und die Ravensberger Erfinderwerkstatt helfen Euch dabei. Als besonderen Anreiz gibt es sogar ein eigenes Rennen um den 1. SolarMobil Cup OWL. Dort könnt Ihr mit Eurem Solarrennwagen tolle Preise gewinnen. Schaut einfach nach auf www.two.de.

Was ist nun mit der Energiewende?
Wenn Ihr die Heizung, den Computer oder den Fernseher anmacht, verbraucht Ihr Energie. Um diese Energie zu erzeugen werden hauptsächlich Kohle, Gas und Öl als Energieträger genutzt sowie Atomenergie erzeugt. Das soll sich in Deutschland ändern. Ein Grund dafür ist, dass die Rohstoffe aus der Erde (Kohle, Gas und Öl) in ein paar Jahren aufgebraucht sind. Außerdem entsteht bei ihrer Verbrennung das Gas CO2, das ganz schlecht für die Umwelt ist. Eine weitere Stromquelle sind Atomkraftwerke. Dabei wird giftiges Uran gespalten, was sehr gefährlich für Menschen, Tiere und Pflanzen ist. Daher sind Atomkraftwerke mit dicken Betonwänden geschützt. Trotzdem kann es zu Unfällen kommen wie 2011 in Japan. Daher hat die Bundesregierung beschlossen, alle deutschen Atomkraftwerke bis 2022 vom Stromnetz zu nehmen. Damit wir dann nicht ohne Strom dastehen, werden zurzeit viele neue Kraftwerke gebaut. Diese erzeugen Energie aus Wind, Wasser und Sonne. Diese heißen erneuerbare Energien, da sie immer vorhanden sind. Außerdem sind sie gut für die Umwelt, da bei der Stromgewinnung keine giftigen Gase oder Müll entstehen. Und vielleicht kommt bei Euch zu Hause auch schon der Strom aus den neuen Energien ins Haus. Fragt doch einfach mal Eure Eltern.

Kraft der Sonne nutzen
Energie aus der Sonne gewinnen: So wie es uns die Pflanzen vormachen, so ähnlich könnt Ihr auch die Kraft der Sonne nutzen. Zwar erzeugt Ihr keinen Zucker durch Licht und Chlorophyll wie die Blätter von Bäumen, Sträuchern und Blumen. Aber Ihr nutzt oft die Sonnenenergie im Alltag. Nehmt doch einmal Euren Taschenrechner: Dieser kann mit einer Solarzelle betrieben werden und Euch so bei schwierigen Matheaufgaben unterstützen. Als Energiequelle reicht dem kleinen Computer das Sonnenlicht. Und er schaltet sich selbständig ab, wenn Ihr ihn zuklappt oder in eure Schultasche steckt. So spart Ihr Energie und schont Eure Umwelt. Denn leere Batterien sind dann Vergangenheit.


Augen auf beim Gerätekauf
Wie Ihr ja nun wisst haben Geräte, die Strom oder Wasser verbrauchen, eine eigene Schulnote wenn es um den Energieverbrauch geht. Damit Ihr und Eure Eltern nicht erst auf der Strom- oder Wasserrechnung erfahren, was das neue Gerät eigentlich verbraucht, könnt Ihr schon im Geschäft auf die Energieeffizienzklasse schauen. Dabei sollten Eure Eltern darauf achten, dass die Neuanschaffungen mindestens A+ als Note haben.
Denn diese Fernseher, Waschmaschinen oder Kühlschränke sparen Energie. Und das ist nicht nur gut für die Umwelt, es entlastet auch das Portemonnaie Eurer Eltern, so dass vielleicht sogar Euer Taschengeld steigt. Also Augen auf beim Gerätekauf.

 

 

Die TWO versorgt Halle Westfalen seit mehr als 100 Jahren mit Strom und seit mehr als 30 Jahren mit Erdgas und Trinkwasser.