LEDi – Die Energieexpertin

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‚ÄěGemeinsam die Energiewende gestalten. Das geht uns alle an.‚Äú

LEDi – Die Energieexpertin

Telefon: 05201 858-0
E-Mail: ledi@two.de


Hallo, ich bin LEDi, die Energieexpertin f√ľr junge Menschen und clevere Energiesparer. Hier findet ihr meine Reiseberichte rund um die Energie in Halle.¬† Au√üerdem gibt es Tipps, Tricks, R√§tsel und Experimente, wie ihr besser und sparsamer mit Energie umgehen k√∂nnt. In eurem Kinderzimmer, mit eurem Handy oder mit dem Computer. Es gibt so viele M√∂glichkeiten! Probiert es doch einfach mal aus.



LEDi unterwegs

Hier könnt Ihr erfahren, wo das Haller Erdgas, der Strom und das Wasser herkommen. Ich zeige Euch viele spannende Orte. Kommt einfach mal mit!

Wenn Ihr oft in der Stadt unterwegs seid, sind Euch sicher schon einmal die grauen Stromkästen am Straßenrand aufgefallen. Etwa 450 der rechteckigen Boxen befinden sich in der Lindenstadt. Und Netzmeister Ralf Grottendiek von der TWO erklärt mir heute, was darin so vor sich geht.

Das Haller Stromnetz muss man sich vorstellen wie ein von unten nach oben immer d√ľnner werdendes Astwerk eines Baumes: Von den √úbergabestationen am Stadtrand f√ľhren dicke unterirdische Kabel zu mehreren¬† Transformatorh√§uschen, von dort aus geht es durch etwas d√ľnnere Kabel zu den Verteilerk√§sten in den Siedlungen. Von denen f√ľhren weitere Kabel in die umliegenden Stra√üen, an denen die Leitungen zu den einzelnen H√§usern h√§ngen. Im Haus gibt es noch einmal Verteiler zu allen Steckdosen und Lampen. Und die sind dann am Ende sozusagen die Bl√§tter des Baumes.

In jedem Verteiler stecken Sicherungen. Wird zum Beispiel bei Straßenbauarbeiten ein unterirdisches Kabel beschädigt, fliegen in den damit verbundenen Verteilern die Sicherungen heraus. So wird die Gefahr eines Stromschlags gebannt.

Ralf Grottendiek und seine Kollegen schauen in den Verteilerkästen regelmäßig nach. Oft braucht nur Staub ausgesaugt zu werden. Aber es musste auch schon mal eine Mäusefamilie oder ein Ameisenvolk umgesiedelt werden. Jetzt wisst Ihr, was in den unscheinbaren Kästen am Straßenrand so passiert. Sucht doch einfach mal den in Eurer Siedlung.

Heute bin ich auf der Gewerbeschau Gartnisch unterwegs. An den vielen St√§nden gibt es jede Menge zu sehen und zu entdecken, hui! Was mir bei meinem Rundgang sofort aufgefallen ist? Das gr√ľne ‚ÄěEnergieWelten‚Äú-Zelt bei der TWO. Darin k√∂nnt Ihr vieles zum Thema Energie lernen. Und das auf spielerische Art und Weise. An der ‚ÄěEnergieRollbahn‚Äú d√ľrft Ihr rutschen, beim ‚ÄěEnergieLauf‚Äú flei√üig B√§lle werfen. Ein wenig K√∂pfchen ist nat√ľrlich auch gefragt. In der ‚ÄěEnergiesparCity‚Äú oder beim ‚ÄěEnergieForum‚Äú d√ľrft Ihr zeigen, wie viel Ihr schon zum Thema effiziente Nutzung von Energie wisst. Als Belohnung erhaltet Ihr eine Urkunde und seid dann ein echter TWO-Energieexperte. Mich trefft Ihr nat√ľrlich auch an beiden Tagen auf der Gewerbeschau. Wenn Ihr Lust habt ein Selfie mit mir zu machen, sprecht mich einfach an. Au√üerdem organisiere ich jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 16 Uhr ein Fotoshooting im ‚ÄěEnergieWelten‚Äú-Zelt. Eure Fotos k√∂nnt Ihr Euch dann im Internet anschauen und herunterladen. Nat√ľrlich nur, wenn Eure Eltern einverstanden sind. Kommt einfach vorbei! Ich freue mich auf Euren Besuch.

heute bin ich beim Chef der TWO, Herrn Detlef Wemhöner. Im Interview habe ich ihn einmal ausgehorcht. Aber lest doch einfach selbst …
Wie beginnt der Chef der TWO seinen Arbeitstag?

Also Ledi, wenn ich morgens ins B√ľro komme, schalte ich als erstes meinen PC ein, drehe im Winter die Heizung etwas auf und trinke ein Glas Leitungswasser. Wie du siehst, als erstes brauche ich also Strom, W√§rme und Wasser. Alles das liefert mir die TWO. Und das nicht nur f√ľr mich, sondern f√ľr alle Haller B√ľrger und Unternehmen. Toll, oder?
Macht der Chef alles selbst?
Das w√§re klasse, wenn ich das k√∂nnte. Aber alleine ist das gar nicht m√∂glich. F√ľr diese Arbeit habe ich viele Mitarbeiter, so in etwa 50 Leute und die haben alle unterschiedliche Aufgaben. Eine tolle¬† Mannschaft, mit der ich seit 22 Jahren zusammenarbeite. Da haben wir gemeinsam viel Erfahrung gesammelt.
Sitzen Sie den ganzen Tag im B√ľro?
K√∂nnte man jetzt vermuten, nicht wahr? Ich bin aber nur zeitweise im B√ľro, denn ich bin auch viel unterwegs. Ich bin viel bei unseren Haller Kunden, um zu erfahren, was sie ben√∂tigen. Ich bin auch auf Messen und Lehrg√§ngen, um immer wieder etwas dazu zu lernen.
Lernen h√∂rt nicht nach der Schule auf, das macht man ein Leben lang. Und ich bin auch schon mal bei unserer B√ľrgermeisterin oder anderen Politikern. Oder auch an Schulen oder¬† Ausbildungsbetrieben, um zu erfahren, was wir f√ľr junge Menschen tun k√∂nnen.
Sehr spannend. Was machen Sie den f√ľr die jungen Menschen?
Du wirst schmunzeln, liebe Ledi. Zum Beispiel Umweltschutz. Verstehst Du noch nicht so ganz? Ich erkläre es Dir kurz. Zum Beispiel pflanzen wir Bäume, erzeugen umweltfreundlichen Strom, fördern den Kauf von energiesparenden Haushaltsgeräten oder den Bau von Solaranlagen auf den Häusern. Und das alles, damit es auch dir, liebe Ledi, im Alter, immer noch gut geht.
Macht denn so ein Job als Chef Spaß?
Meistens ja. Manchmal auch nicht. Aber jeder √Ąrger bringt die M√∂glichkeit mit sich, etwas wieder zu verbessern. Und dann macht die Arbeit wieder Spa√ü.

Und wenn Sie mal keinen Spaß an der Arbeit haben, was machen Sie dann?

Meine Mitarbeiter sagen, ich nuschel mir einen in den Bart. Aber das ist nat√ľrlich Quatsch, ich habe ja gar keinen Bart mehr.

Und gehört Ihnen die ganze TWO?
Ja. Das hei√üt, genau genommen nein. Die TWO geh√∂rt der Stadt Halle. Und damit allen B√ľrgern, die hier wohnen. Jedem Haller geh√∂rt ein St√ľck der TWO. So gesehen k√∂nnte man auch sagen, die Haller B√ľrger sind die Chefs der TWO. Und dazu geh√∂rst nat√ľrlich auch Du, liebe Ledi.
Und wie lange sind Sie noch Chef?
Noch bis zum Jahresende
Und dann?
Dann freue ich mich schon darauf, mehr Zeit f√ľr meine Hobbies zu haben. Segeln zum Beispiel. Und dann genie√üe ich die Energie des Windes, so wie das ein Windrad auch tut. Ein wirklich tolles Gef√ľhl.
Das ist ja spannend. Heute habe ich viel √ľber die TWO und seinen Chef erfahren. Vielen Dank f√ľr das Gespr√§ch Herr Wemh√∂ner.

Wie funktionieren die Straßenlaternen?

Heute geht es hoch hinaus. Denn ich bin unterwegs mit Ralf Grottendiek von der TWO, um mit Euch einmal die Straßenlaternen in Halle unter die Lupe zu nehmen. Rund 2.400 der hellen Wegweiser gibt es im ganzen Stadtgebiet. Ganz schön viele, nicht wahr? Zählt doch einfach mal die auf Eurem Schulweg.
Abends, wenn es dunkel wird, gehen die Lampen automatisch an und morgens, wenn es hell genug ist, gehen sie wieder aus. Fr√ľher war es so, dass alle Stra√üenlaternen zu einer zentral eingestellten Uhrzeit an und aus gingen. Heute haben die modernen Lampen einen¬† D√§mmerungsschalter. Das bedeutet, jede einzelne Laterne passt sich der Helligkeit an ihrem Standort an. Und das gilt f√ľr Peitschenlampen, die die Hauptverkehrsstra√üen ausleuchten, ebenso wie f√ľr Standlaternen, die f√ľr Helligkeit in den Wohnvierteln sorgen.
Stra√üenlaternen an stark befahrenen Stra√üen oder auf Schulwegen sind besonders wichtig f√ľr die Verkehrssicherheit. Daher haben sie auch zwei Leuchtk√∂rper, damit Ihr morgens auf dem Schulweg besonders gut sehen k√∂nnt. Und damit diese Lampen in der Nacht nicht so viel Energie verbrauchen, wird die zweite Leuchte um 21 Uhr ab- und um 6 Uhr morgens wieder angeschaltet. Richtig clever.
Beim Thema Energiesparen sind die Haller Stra√üenlaternen ohnehin ganz weit vorne. Der Gro√üteil der Leuchtmittel wurde in den vergangenen Jahren auf moderne LED-Technik umger√ľstet. Diese¬† neuen Lampen halten nicht nur l√§nger, sie verbrauchen auch weniger Energie.

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Warum haben TWO-Fahrzeuge Blaulicht?

Heute bin ich mal mit Blaulicht unterwegs. Denn auch einige TWO-Einsatzfahrzeuge haben das gleiche Vorrecht wie die Polizei, die Feuerwehr oder die Rettungsdienste, um schnell an Einsatzorte zu gelangen. Egal ob Stromausf√§lle oder Wasserrohrbr√ľche: Der TWO-Notdienst kommt sofort, wenn etwas mit den Versorgungsleitungen in der Stadt nicht in Ordnung ist. Dass Strom, Erdgas und Wasser zuverl√§ssig bei Euch zu Hause ankommen, daf√ľr sind die Energieexperten sogar Tag und Nacht erreichbar. Und oft erkennen sie die Unregelm√§√üigkeiten bei der Versorgung schon ganz fr√ľh in der Leitwarte der TWO, das ist die √úberwachungsstation, die alle Leitungen in Halle durchgehend unter Kontrolle hat. Wird zum Beispiel ein Wasserrohr bei Bauarbeiten von einem Bagger durchtrennt, dann merkt das die Leitwarte und gibt Alarm an den Notdienst. Jetzt muss es schnell gehen: Mit Blaulicht geht es zum Einsatz. Hier muss der Notdienst dann eine L√∂sung finden. Kann das Rohr nicht schnell genug wieder repariert werden, muss das Wasser √ľber andere Leitungen umgeleitet werden. Keine einfachen Entscheidungen. Aber Profis wie die TWO-Mitarbeiter haben Erfahrung und immer schnelle L√∂sungen parat.

So nun wisst Ihr, warum auch bei der TWO manchmal das Blaulicht aufflackert. Und genauso wie beim Notruf und der Feuerwehr solltet Ihr oder Eure Eltern nur anrufen, wenn es wirklich dringend ist. Denn ein Stromausfall in Eurem Kinderzimmer kommt oft nur durch eine rausgeflogene Sicherung.

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Erdgasauto – was ist das eigentlich?

Heute m√∂chte ich Euch noch einen anderen Kraftstoff vorstellen, der die Umwelt schont und den Geldbeutel noch dazu: Erdgas. Dieser nat√ľrliche Stoff liegt tief unter der Erdoberfl√§che verborgen und wird √ľber dicke Rohre an die Oberfl√§che bef√∂rdert. Und im Erdgas steckt viel Energie, die als Antrieb f√ľr unsere Autos genutzt werden kann. Das Gute daran: Autos, die mit Erdgas betrieben werden, verschmutzen die Umwelt viel weniger als Autos, die Diesel oder Benzin tanken. Die Abgase, die bei einem Erdgas-Auto hinten aus dem Auspuff kommen, sind also weniger sch√§dlich f√ľr die Luft, die wir atmen.

Es gibt von vielen Herstellern bereits Erdgas-Autos. Und andere k√∂nnen f√ľr den Betrieb mit dem Kraftstoff umgebaut werden. Sie ben√∂tigen daf√ľr einen zus√§tzlichen Tank. Er sitzt meistens unter dem Fahrzeug und ist ganz besonders stabil, damit das Gas nicht entweichen kann. Das Auff√ľllen des Tanks geht genauso schnell, wie bei einem Benzin- oder Dieselfahrzeug. TWO-Mitarbeiter Meik Niedermeyer zeigt Euch, wie es geht: Die Zapfpistole wird einfach aufgesteckt und verriegelt und schon f√ľllt sich der Tank. An der Kasse werden sich Eure Eltern sicher freuen, wenn sie Erdgas getankt haben. Denn eine Tankf√ľllung kostet im Durchschnitt nur halb so viel, wie bei einem Benzin- oder Dieselfahrzeug. Wenn Eure Eltern sich ein neues Auto kaufen m√∂chten, dann sprecht doch mal mit ihnen √ľber das Erdgas-Auto. Vielleicht wissen sie noch gar nicht, wie gut das f√ľr die Umwelt und den Geldbeutel ist.

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Können Autos mit Strom fahren?

Wenn Ihr an einer gro√üen Stra√üe steht, und ganz viele Autos¬† brausen an Euch vorbei, bemerkt Ihr bestimmt den Gestank und den L√§rm. Das hat einen Grund: Die Autos fahren fast alle mit Benzin oder Diesel. Und die Abgase, die sie in die Luft pusten, sind schlecht f√ľr die Umwelt.

Aber das muss nicht sein: Es gibt nämlich auch Elektroautos. Die sehen von außen genauso aus wie normale Autos, haben aber einen Elektromotor und werden elektrisch betrieben. So stoßen sie keine schädlichen Abgase aus und machen auch keinen Lärm.

Um Euch zu zeigen, wie diese besonderen Autos funktionieren, nehme ich Euch mit zu der Stromtankstelle der TWO. Denn Elektroautos brauchen zum Fahren kein Benzin oder Diesel, sondern Strom. Anstatt eines Tanks haben sie in ihrem Inneren einen Akku, der den Strom speichert. Ist dieser leer, m√ľssen die Elektroautos zu Stromtankstellen, wie zum Beispiel der Ladestation der TWO. Hier k√∂nnen sie Strom an speziellen Steckdosen auftanken.

Wenn der Strom, den die Autos tanken, zudem von Windr√§dern oder Solaranlagen produziert wurde, ist das sehr umweltfreundlich. Besonders gut f√ľr die Umwelt ist es, wenn Elektroautos mit selbst produziertem Strom fahren. Das ist zum Beispiel m√∂glich, wenn Eure Eltern eine eigene Solaranlage auf dem Dach haben. Ihr k√∂nnt also bestimmt verstehen, dass Stromautos mit ihren neuen M√∂glichkeiten oft auch den Spitznamen ‚ÄěDie Autos der Zukunft‚Äú haben. Aber: So neu ist die Technik gar nicht. Schon vor 135 Jahren gab es die ersten Elektroautos. Das erste war noch sehr langsam und hatte nur drei R√§der. Seitdem wurden die Stromautos aber weiterentwickelt, auch wenn sie zwischendurch ein bisschen in Vergessenheit geraten sind. Damit das nicht wieder passiert, erz√§hlt doch mal Euren Eltern und Verwandten von den umweltfreundlichen Elektroautos.

Was ist gr√ľner Strom?

heute erkl√§re ich Euch, was eigentlich gr√ľner Strom ist und wo der in Halle erzeugt wird. Daf√ľr nehme ich Euch einmal mit auf das Dach der Technischen Werke Osning im Gartnischer Weg. Hier ist n√§mlich ein vertikales Windrad installiert. Warum steht das hier oben? Ganz einfach. Immer wenn der Wind weht, dreht sich das Rad und erzeugt damit Energie, die in Strom umgewandelt wird. Dieser Strom wird dann direkt in das Leitungsnetz des Geb√§udes eingespeist und auf die vielen Monitore, Computer und Lampen verteilt.

Aber was ist eigentlich gr√ľner Strom? Das wei√ü die Expertin Elvira √Ėner von der TWO. Der gr√ľne Strom, den Eure Eltern von der TWO bekommen, setzt sich komplett aus erneuerbaren Energien zusammen. Also aus Sonnen-, Wind- und Wasserenergie. Und er hei√üt gr√ľn, weil die Erzeugung der Umwelt nicht schadet, wie bei dem Strom, der aus Kohle, Gas und Kernkraft hergestellt wird.

Das Windrad ist aber nicht der einzige Erzeuger f√ľr gr√ľnen Strom. Dazu kommen noch Photovoltaikanlagen, die aus Sonnenlicht Energie erzeugen. Zurzeit gibt es insgesamt 587 Anlagen in Halle, die gr√ľnen Strom erzeugen. Diese produzieren ein einem Jahr soviel Strom, dass etwa 5.300 4-Personenhaushalte damit versorgt werden k√∂nnen. Ganz sch√∂n viel, was hier an gr√ľnem Strom erzeugt wird.

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Wie viel Wasser ist im Lindenbad?

habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, wie viel Wasser in ein Schwimmbecken passt? Und ich meine nicht Euer Planschbecken im Garten ‚Äď das ist mit dem Gartenschlauch schnell gef√ľllt. Beim 25 Meter langen Sportbecken im Lindenbad w√ľrde das ganz sch√∂n lange dauern. Hier passen n√§mlich 683.000
Liter Wasser rein. Kaum vorstellbar, oder? Das entspricht der Wassermenge aus etwa 5.000 Badewannen. Das Sportbecken im Lindenbad wird jedes Jahr kurz vor Weihnachten mit frischem Wasser bef√ľllt. Drei Tage dauert es, bis das Becken voll ist. Damit das Wasser sauber bleibt, wird etwas Chlor zugegeben ‚Äď das ist gesetzlich vorgegeben. Und sechs Mal am Tag wird das gesamte Wasser im Lindenbad komplett umgew√§lzt.

Wie das funktioniert, hat mir Birgit Johanning erz√§hlt. Sie ist leitende Schwimmmeisterin im Lindenbad: Oben am Beckenrand befinden sich √úberlaufbecken. Das Wasser, was dort hinausschwappt, gelangt durch dicke Rohre in den Keller des Lindenbads und wird durch eine Filteranlage gesp√ľlt. Dort werden kleinste Schmutzpartikel herausgefiltert. Au√üerdem wird dort automatisch gemessen, ob der Chlorgehalt stimmt. √úber
Einlauf-Rohre gelangt das Wasser dann wieder ins Becken.

Aber auch die Badeg√§ste sind daf√ľr verantwortlich, dass das Wasser sauber bleibt. Vor dem Schwimmen muss sich jeder Besucher abduschen, damit Schmutz oder Reste von Cremes und Schminke nicht ins Becken gelangen. Und dass es nach einer Runde Beach-Volleyball erst unter die Dusche und dann ins Schwimmbecken geht, wei√ü jedes Kind. Apropos Kind: Neben dem Sportbecken gibt es im Lindenbad auch noch ein Kinderbecken
und ein Lehrschwimmbecken. In diesen zwei Becken befinden sich weitere 242.000 Liter Wasser. Aber keine Angst, Ihr werdet darin nicht untergehen. Hier ist der Boden h√∂henverstellbar, sodass auch Nichtschwimmer keine Angst vor den Wassermengen haben m√ľssen.

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Wo liegen die ganzen Leitungen?

heute zeige ich Euch, wie es unter unseren Stra√üen, G√§rten und H√§usern aussieht. Etwa 60 bis 150 Zentimeter unter der Oberfl√§che verlaufen unz√§hlige Leitungen, die Strom, Wasser und Erdgas zu Euch nach Hause bringen. Und da Ihr nicht die einzigen seid, die versorgt werden m√∂chten, gibt es eine Menge Leitungen. Was unter der Erde liegt, k√∂nnt Ihr Euch vorstellen wie ein riesiges Spinnennetz aus Rohren und Kabeln. Am l√§ngsten ist das Netz der Stromleitungen. 564 Kilometer sind in ganz Halle verlegt. Das ist fast so weit, wie mit dem Auto von hier bis nach M√ľnchen. Beim Stromnetz gibt es die Besonderheit, dass auch einige Leitungen oberirdisch verlaufen. Die Kabel, die zwischen gro√üen Strommasten verlaufen, habt Ihr bestimmt schon gesehen. Die Masten sind √ľber sechs Meter hoch und stehen besonders in den l√§ndlicheren Gebieten von Halle. Wesentlich k√ľrzer ist die Gesamtstrecke der Wasserleitungen. Mit 288 Kilometern ist das Netz aber trotzdem viel l√§nger, als man denkt. Am k√ľrzesten ist das Netz unserer Erdgasleitungen. 188 Kilometer sind unterirdisch verlegt ‚Äď das entspricht immerhin noch der Strecke von Halle bis nach K√∂ln.

Die Mitarbeiter der TWO kennen sich mit dem gesamten Leitungsnetz hier in Halle am besten aus. Sie haben genaue Pläne, auf denen jede Leitung eingezeichnet ist. Hier seht Ihr Ralf Grottendiek, der verlegte Leitungen mit Warnbändern kennzeichnet. Wenn eine Leitung defekt ist, zum Beispiel nach einem Wasserrohrbruch, fährt ein Team der TWO schnell zum defekten Rohr und tauschen es aus, damit alle Wohnhäuser und Geschäfte schnell wieder mit Wasser versorgt werden.

Das Erdgasnetz wird besonders gut √ľberpr√ľft, damit es erst gar nicht zum Schaden kommt. So soll ein gef√§hrlicher Erdgasaustritt vermieden werden. Daher ziehen die Mitarbeiter der TWO regelm√§√üig durch die Haller Stra√üen und kontrollieren mit einem sensiblen Sensor, der nah √ľber den Boden gef√ľhrt wird, ob die Erdgasleitungen noch in Ordnung sind. Viele Leitungen verlaufen au√üerdem in Schutzohren aus Ton, Stein oder Kunststoff. So k√∂nnen einige Sch√§den, zum Beispiel durch einen Bagger bei Bauarbeiten, vermieden werden. Achtet doch bei Eurem n√§chsten Spaziergang mal auf Hinweise auf das unterirdische Spinnennetz. √úberall, wo eine Stra√üenlaterne, ein Hydrant oder ein Schaltschrank steht, k√∂nnt Ihr Euch sicher sein, dass unter Euch mindestens eine Leitung verl√§uft.

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Was passiert, wenn der Strom ausfällt?

Stell Dir vor, Du sitzt im Wohnzimmer und schaust Fernsehen. Auf einmal geht das Licht aus und Du sitzt im Dunkeln. Dann schaust Du aus dem Fenster und siehst, dass die ganze Straße dunkel ist. Was ist da passiert? Das ist bestimmt ein Stromausfall. Und ich zeige Euch einmal, wie dieses Problem wieder in Ordnung gebracht wird.

Um zu sehen, wer das Problem wie l√∂st, gehen wir zur TWO in Halle. Dort ist ein Raum mit gro√üen Bildschirmen, auf denen die Netze der Strom-, Erdgas- und Wasserversorgung zu sehen sind. Das ist die Leitwarte. Dieses Computer-System √ľberwacht die drei Netze. Es ist 365 Tage im Jahr aktiv und erkennt technische Probleme auch ohne menschliche Hilfe. Falls eines der Netze besch√§digt ist, informiert das System den Bereitschaftsdienst der TWO. Auf dem Bildschirm erkennt der Experte, zum Beispiel Mitarbeiter Thomas Schebaum, wo das Problem ist. Dorthin fahren dann die TWO-Spezialisten vom Bereitschaftsdienst.

Als erstes gehen die Fachm√§nner zu den kleinen braunen H√§uschen, die oft neben der Stra√üe stehen. Das sind Trafo-Stationen. Davon gibt es in Deutschland mehr als eine halbe Million St√ľck, die daf√ľr sorgen, dass der Strom zu Euch in die Stra√üe flie√üt. So eine Station √∂ffnet der Experte dann und leitet den Strom vor√ľbergehend um. Das macht er, damit er beim Reparieren keinen gef√§hrlichen Stromschlag bekommt. Nun wird nach der Ursache des Problems gesucht.

Was kann hier passiert sein? Oft durchtrennen Bagger auf Baustellen die Leitungen oder ein Sturm wirft einen Baum um, der daraufhin eine Stromleitung besch√§digt. In der Folge ist meist der Stromkreis einer ganzen Siedlung unterbrochen. Das Reparieren dauert aber meistens nicht mehr als 45 Minuten. Sobald das betroffene Stromnetz ausgebessert ist, leitet die TWO die Energie √ľber die Trafo-Station wieder zu Euch nach Hause. Weil auf den Service der TWO Verlass ist, bleibt Euer Zuhause stets mit Strom versorgt und Ihr k√∂nnt Euren Lieblingsfilm wieder auf dem Fernseher schauen.

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Woher kommt das Haller Wasser?

mehr als eine Million Kubikmeter Wasser werden j√§hrlich in Halle verbraucht. Wie viel das ist? Das ist etwa die Menge von 5 Milionen gef√ľllte Badewannen, die jedes Jahr in den Haushalten und Firmen hier in Halle durch die Leitungen flie√üen. Und heute zeige ich Euch einmal, woher diese gro√üe Menge kommt.

Daf√ľr nehme ich Euch mit ins Haller Wasserwerk. Hier kommt das Wasser aus den 13 Brunnen der TWO an. Diese befinden sich zum Gro√üteil in der N√§he des Geb√§udes, damit das Wasser nur einen kurzen Weg zur√ľcklegen muss. Weitere befinden sich im Ortsteil Bokel. Ist das Brunnenwasser im Wasserwerk angekommen, wird es in gro√üen Beh√§ltern erst einmal gefiltert, da es noch Sand oder kleine Steine enthalten kann. Diesen Schritt nennt man auch Aufbereitung. Ist das Haller Trinkwasser aufbereitet, kommt es allerdings nicht sofort zu Euch nach Hause. Die Wassermeisterin Ilka Br√∂mmelsiek √ľberpr√ľft vor Ort st√§ndig die Qualit√§t sowie die Sauberkeit des Trinkwassers, denn es ist in Deutschland das am strengsten kontrollierte Lebensmittel. So kann die TWO garantieren, dass das Haller Wasser jederzeit gut schmeckt und gesund ist.

Zu Euch nach Hause kommt das kostbare Gut durch das etwa 190 Kilometer lange Leitungsnetz der TWO. Ist es am Haus angekommen, wird das Wasser erst einmal gezählt. Das passiert meistens im Keller am Wasserzähler. Hier könnt Ihr nachsehen, wie viel Trinkwasser in Eurem Haus ankommt. Schaut doch einfach mal nach.
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Woher kommt der Haller Strom?

heute zeige ich Euch, woher unser Haller Strom kommt. Daf√ľr nimmt uns der TWO-Stromexperte Ralf Grottendiek mit in die Strom√ľbergabestation, wo der Strom aus dem deutschen Netz in Halle ankommt, der nicht direkt vor Ort erzeugt wird.

Von hier wird der Strom an die einzelnen Trafostationen im gesamten Stadtgebiet verteilt. Jede Station hat in der √úbergabestation ihren eigenen Kontrollkasten, wo der Strom rund um die Uhr gemessen und gepr√ľft wird, sodass die TWO-Stromexperten bei Unregelm√§√üigkeiten sofort Bescheid wissen.

Wenn Ihr durch die Stadt fahrt, habt Ihr bestimmt schon so eine Trafostation gesehen. Unscheinbar stehen diese an verschiedenen Punkten. Aber sie haben eine wichtige Aufgabe. Sie sind so etwas wie die Knotenpunkte im Haller Stromnetz. Und das ist richtig groß: Etwa 600 Kilometer Kabel umfasst das Netz. Damit werden alle Firmen und Häuser in Halle von der TWO
mit Strom versorgt.

Um dabei den √úberblick zu behalten und den Strom bis zu Euch ins Haus zu bringen, funktionieren die Trafostationen wie Weichen im Eisenbahnnetz. Im Inneren der Station sind ganz viele Sicherungen, √ľber die der Strom in Eure Stra√üen transportiert wird. Hier k√∂nnen die TWO-Mitarbeiter auch ganz schnell die Weichen umstellen, wenn es doch einmal zu einem Stromausfall kommt.

Ist der Strom bei Euch in der Straße angekommen, fließt er durch den Hausanschluss direkt in Eure Häuser und Wohnungen. Aber bevor Ihr ihn im Kinderzimmer, Bad oder Wohnzimmer nutzen könnt, muss er gezählt werden. Das passiert im Sicherungskasten. Hier zeigt der Stromzähler an, wie viel Strom gerade bei Euch im Haus oder in der Wohnung verbraucht wird. Schaut doch einfach mal selber nach, wie viel Strom bei Euch so durch die Leitungen fließt.

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Wie wird meine Heizung warm?

Heute nehme ich Euch mit in eine von drei Gas√ľbergabestationen. Diese hier steht an der Stra√üe Gartnischer Weg. Warum ich Euch mitnehme? Hier kommt das Erdgas in Halle an, das Eure Heizung im Winter sch√∂n warm macht. Ganz sch√∂n eng ist es zwischen den vielen Rohren. Und un√ľbersichtlich noch dazu. Zum Gl√ľck habe ich mir Thomas Flottmann eingeladen. Thomas ist der Gas-Experte bei der TWO und erkl√§rt uns alles zum Erdgas.

Hier in der Übergabestation kommt das Erdgas aus dem deutschen Erdgasnetz an. Und das mit richtig viel Druck. Denn nur so kann es in großen Mengen transportiert werden. Damit Ihr zuhause das Gas nutzen könnt, muss der Druck erstmal verringert werden. Das passiert in den Übergabestationen. Nachdem das Erdgas nicht mehr so viel Druck hat, wird es im Haller Erdgasnetz verteilt. Und das ist ganz schön lang. Mehr als 200 Kilometer Rohre liegen in ganz Halle unter der Erde. Das ist etwa
so lang, wie eine Autofahrt von Halle nach Köln.

Gut 60 Prozent der Haller Haushalte haben bereits einen Erdgasanschluss am Haus. Fragt doch mal Eure Eltern, ob das bei Euch auch so ist. Am sogenannten ausanschluss, der meistens im Keller liegt, kommt das Gas an. Am Haupthahn vorbei fließt es erstmal durch den Gaszähler. Da könnt Ihr nachsehen, wie viel Erdgas bei Euch im Haus ankommt.

Damit es in den kalten Tagen warm ist, muss das Erdgas noch in die Heizungsanlage. Hier wird es entz√ľndet und heizt damit Wasser in einem Kessel. Und dieses flie√üt dann durch viele Rohre zum Heizk√∂rper in Eurem Kinderzimmer. Jetzt k√∂nnt Ihr die Heizung voll aufdrehen, Euch in Eure Lieblingsecke fletzen und mal so richtig entspannen.

So, jetzt wisst Ihr, wo das Haller Erdgas herkommt und wie Eure Heizung im Winter schön warm wird. Erzählt das doch auch mal Euren Eltern, Großeltern und Freunden. Bestimmt wissen viele von denen nicht, wie die TWO das Erdgas verteilt und Eure Häuser und Wohnungen heizt.
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LEDi auf der Gewerbeschau

‚ÄěL√§cheln bitte‚Äú ‚Äď das habe ich bei der 16. Gewerbeschau Gartnisch oft geh√∂rt. Das Fotoshooting mit Euch hat mir an beiden Tagen riesigen Spa√ü gemacht und die Ergebnisse k√∂nnen sich sehen lassen. Aber schaut doch am besten einfach selbst in der Galerie nach. Viel Spa√ü beim St√∂bern, Eure LEDi.


 



LEDis Energie-Experimente und Rätsel

Hallo Leute,
ich habe mir f√ľr Euch ein paar einfache Experimente und R√§tsel zum Thema Energie einfallen lassen. Schaut sie Euch an und probiert einfach mal aus. Die Erkl√§rung findet Ihr unter dem Versuch.


Am umweltfreundlichsten trocknet Ihr Eure Wäsche in dem Ihr Sie an sonnigen Tagen nach draußen auf die Leine hängt. Dabei lasst Ihr Wind und Sonne Eure Wäsche trocknen und keine weitere Energie wird gebraucht.


Wenn Ihr die Flasche mit geschlossenem Deckel ins Wasser taucht kann kein Wasser hinein, da diese schon mit Luft gef√ľllt ist. √Ėffnet Ihr den Deckel, kann die Luft entweichen und macht damit Platz f√ľr das Wasser. Daher kommt auch das Zischen. Wenn ihr die Flasche anhebt, bleibt das Wasser darin, da keine Luft von oben oder unten in die Flasche hereinkommt. Dreht Ihr den Deckel erneut auf, str√∂mt von oben wieder Luft in die Flasche und das Wasser flie√üt zur√ľck in die Sch√ľssel.

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Die Flamme des Teelichtes verbraucht beim Abbrennen die ganze Luft aus dem unteren Glas. Da durch das nasse Löschpapier keine Luft von oben nachkommt, wölbt sich das Löschpapier nach unten und es entsteht ein Unterdruck. So etwas könnt Ihr auch bei einem Saugnapf sehen. Das Löschpapier dient quasi als Dichtung zwischen den beiden Gläsern und stellt sicher, dass ihr beider Gläser mit dem oberen anheben könnt.


Das Taschentuch wird nicht nass, da es durch die Luft im Glas an den Boden gedr√ľckt wird. Der Druck entsteht, wenn das Glas senkrecht ins Wasser gest√ľlpt wird. Das Wasser kann nicht in das Glas hinein, da im Glas ja noch die Luft ist.

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Durch die Alufolie werden die Sonnenstrahlen in der Sch√ľssel geb√ľndelt. So entsteht eine starke W√§rme, die zudem durch die Klarsichtfolie nicht aus der Sch√ľssel entweichen kann. Die angestaute W√§rme l√§sst die Bananenscheibe weich werden und das St√ľckchen Schokolade schmelzen.

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Licht ist hell. Mit dem Spiegel k√∂nnt Ihr das Sonnenlicht umlenken und einen hellen Fleck an die Wand projizieren. Aber Licht ist nicht nur hell. Es besteht aus vielen Farben, die wir so einfach nicht sehen k√∂nnen. Wasser kann aber das Licht in seine einzelnen Farben trennen. Gehen also die Lichtstrahlen erst durch das Wasser, k√∂nnt Ihr alle Farben an der Wand sehen. Das liegt an der Brechung des Lichts, die auch f√ľr die Farben bei einem Regenbogen in der Natur verantwortlich ist.

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Durch die Schlitze str√∂mt Luft in die schwarze R√∂hre. Mit Hilfe der Taschenlampe wird diese erw√§rmt und steigt nach oben. So bewegt sich das Windrad ohne dass Ihr pusten m√ľsst.

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Die Sonne erw√§rmt das Wasser im Schlauch. Durch den Hohlspiegel werden die Sonnenstrahlen konzentriert auf den Wasserschlauch geleitet, so dass die Erw√§rmung noch schneller und konzentriertet er folgt. Genauso funktionieren auch die Sonnenkollektoren auf den D√§chern, die warmes Wasser zum Baden oder f√ľr die Heizung erzeugen


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Das Gewicht des Wassers ist im langen Teil des Strohhalms gr√∂√üer, als im kurzen Teil und flie√üt nach unten in das leere Glas. Die sogenannte Koh√§sionskraft sorgt daf√ľr, dass die Wasserteilchen zusammenbleiben. So zieht das Wasser aus dem l√§ngeren Teil des Strohhalms das Wasser aus dem vollen Glas hinter sich her. Aus diesem Grund kann das Wasser bergauf flie√üen und wird durch den Knick des Strohhalms gezogen.


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In den Luftballons ist die Luft eingesperrt. Das Brett verteilt Euer Gewicht gleichm√§√üig auf alle vier Ballons. Da sie nur halbvoll mit Luft sind, platzen sie nicht. Sie werden nur plattgedr√ľckt. Dadurch wird die Luft in den Ballons zusammen gepresst und tr√§gt Euch auf dem Brett. Da der Luftdruck im Ballon kleiner ist als die Kraft den Ballon zum Platzen bringt, habt Ihr so ein eigenes Luftkissen. Diese Technik wird auch bei Luftkissenbooten eingesetzt. Allerdings mit viel gr√∂√üeren Ballons.


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Mit so einem Wasserrad könnt Ihr gut erkennen, wie viel Kraft Wasser eigentlich hat. Hängt einfach immer schwerere Gewichte an den Faden um zu sehen, was fließendes Wasser alles heben kann. Diese Wasserkraft kann auch in Energie umgewandelt werden. Das passiert zum Beispiel an großen Staudämmen. Hier fließt ganz viel Wasser durch ganz große Räder, die sogenannten Turbinen, in denen dann Strom erzeugt wird.


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Wasser hat eine Oberfl√§chenspannung. Diese ist dazu da, dass die einzelnen Wassertropfen nicht auseinanderlaufen. Das Wasser hat also eine Art Haut. Kommt das Sp√ľlmittel in das Wasser wird die Spannung zerst√∂rt und die Haut rei√üt. Die Nadel kann nicht mehr auf der Haut liegen und geht deswegen unter. Der Pfeffer wird durch das aufrei√üen der Haut an den Rand gesp√ľlt.


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Durch den Alustreifen flie√üt Strom. Ein Teil des Stromes wird in W√§rme umgewandelt. Je schmaler der Streifen ist, desto mehr der Stromfluss erschwert, desto h√∂her ist also der Widerstand und desto st√§rker wird die Folie erhitzt. Gleiches k√∂nnt Ihr bei alten Gl√ľhlampen beobachten. Auch sie werden hei√ü, wenn sie lange brennen.



LEDis Energie-Tipps

Ihr wollt Energiesparen und damit etwas f√ľr die Umwelt tun und gleichzeitig den Geldbeutel Eurer Eltern entlasten? Dann schaut doch einfach mal meine Energie-Tipps durch. Mit wenig Aufwand k√∂nnt Ihr sparsamer mit Energie umgehen.

So findet die Wärme ihren Weg

Jetzt wo die Tage dunkler und k√§lter werden, dreht Ihr in Euren Kinderzimmern auch √∂fter die Heizung auf. Aber habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum das ganze Zimmer warm wird, obwohl die Heizung doch nur an einem Ort steht? Das liegt am W√§rmekreislauf. Dieser beginnt bei Eurer Heizung unter dem Fenster. Wenn beim L√ľften die kalte Luft am Fenster eindringt, wird sie direkt erw√§rmt und steigt auf zur Decke. Dann wandert die warme Luft durch Euer Zimmer und gibt dabei die W√§rme ab. Nachdem die nun k√§ltere Luft an der gegen√ľberliegenden Wand wieder absinkt str√∂mt sie langsam √ľber den Fu√üboden wieder zur√ľck zur Heizung, wo der Kreislauf von neuem beginnt.

So wird das Kinderzimmer schnell warm

Im Winter m√∂chtet Ihr es in Eurem Zimmer immer sch√∂n kuschelig haben. Damit die W√§rme von der Heizung richtig verteilt wird gibt es ein paar einfache Regeln, die Ihr beachten solltet. Zuerst solltet Ihr schauen, dass keine M√∂bel vor der Heizung stehen. Diese nehmen dann die warme Luft auf, die ihr eigentlich im ganzen Zimmer haben wollt. Ihr w√ľrdet also Eure M√∂bel heizen. Au√üerdem solltet Ihr keine nassen Anziehsachen oder Handt√ľcher lange √ľber der Heizung h√§ngen lassen. Nach dem Trocknen solltet Ihr die Sachen schnell wieder vom Heizk√∂rper nehmen, damit es nicht so lange dauert bis Euer Zimmer muckelig warm ist.

Immer in Betrieb: Der K√ľhlschrank

In jeder K√ľche verbraucht er 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr Strom ‚Äď der K√ľhlschrank. Und das nicht zu knapp: K√ľhl- und Gefrierschrank verbrauchen im Durschnitt etwa 350 kWh im Jahr. Das entspricht etwa 10 Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Haus. Daher ist es besonders wichtig, die eingesetzte Energie bei diesem Ger√§t effizient zu nutzen. Und das k√∂nnt Ihr durch ein paar einfache Regeln selbst beeinflussen. Achtet auf den Standort: Ideal steht der K√ľhlschrank nicht direkt im Sonnenlicht oder neben W√§rmequellen wie dem Herd oder der Heizung. Wenn Ihr eingekauft habt, dann √ľberlegt Euch vor dem Bef√ľllen, was Ihr wo einpacken wollte. Dann m√ľsst Ihr die Schrankt√ľr nicht so lange aufmachen. Und das gilt auch, wenn Ihr etwas aus der K√ľhlung nehmt: Erst nachdenken was Ihr wollt, schnell das Getr√§nk oder das Essen rausholen und die T√ľr z√ľgig schlie√üen. Damit k√∂nnt Ihr richtig viel Energie sparen.

Deckel auf den Topf!

Schnell mal Wasser f√ľr die Nudeln aufsetzen ‚Äď das habt Ihr bestimmt selbst schon mal beim Kochen mit Euren Eltern gemacht. Aber wusstet Ihr schon, dass man dabei richtig viel Energie sparen kann? Es hilft ein einfacher Tipp: Den richtigen Deckel auf den Topf. Wenn Ihr Wasser ohne Deckel kocht, geht der hei√üe Dampf nach oben
aus dem Kochtopf und bringt Euch nur beschlagene Scheiben. Setzt Ihr den Deckel drauf, bleibt der Dampf im Topf und w√§rmt so das Wasser weiter auf. So werden die Nudeln schneller fertig und Ihr spart dabei noch Energie. Bis zu einem Drittel weniger Strom oder Erdgas verbraucht Ihr mit diesem Trick. Also beim n√§chsten Mal dran denken ‚Äď Deckel auf den Topf!.

Lieber duschen als baden

Jetzt wo es draußen immer kälter wird, hat man abends nach Spiel oder Sport so richtig Lust auf eine heiße Badewanne. Aber wisst Ihr eigentlich, wie viel Wasser Ihr dabei verbraucht? Bei einem
Vollbad nutzt Ihr je nach Gr√∂√üe Eurer Badewanne 120 bis 170 Liter Wasser. Die effizientere Alternative ist das Duschen. Hier laufen nur etwa 70 Liter Wasser durch die Leitung. Und das Duschen bietet noch weitere Vorteile: Unter der Dusche wird das Wasser grunds√§tzlich nicht so stark erhitzt wie in der Badewanne. Das spart Strom oder Gas und damit Energiekosten. Au√üerdem seid Ihr mit einer Dusche viel schneller fertig und k√∂nnt die Zeit anders nutzen. Achtet mal auf die Zeit, die Ihr unter der Dusche verbringt ‚Äď sicher ist es viel weniger als in der Wanne.

Duschen ja, aber richtig!

Morgens schnell zum Wachwerden unter die Dusche. Das macht Euch nicht nur fit f√ľr den Tag. Dabei k√∂nnt Ihr auch richtig Energie sparen. Als erstes kontrolliert Ihr Eure Duschzeit. Die sollte unter
acht Minuten liegen. Als nächstes dreht Ihr den Wasserhahn ab, wenn Ihr Euch einseift. Das lässt weniger Liter durchs Rohr laufen. Um noch mehr Wasser zu sparen, fragt einfach Eure Eltern, ob sie
in der Dusche einen Duschkopf einbauen k√∂nnen, der weniger Wasser durch die D√ľsen l√§sst. Ihr werdet dabei aber genauso erfrischt und sauber. Und zum Abschluss ein Tipp f√ľr alle Morgenmuffel: Dreht die Dusche einfach mal auf kalt. Dadurch kommt Euer Kreislauf richtig in Schwung und Ihr spart den Strom, der das Wasser erhitzt.

Dreh Deinen Energiefilm und gewinne 500 Euro!

Wenn Ihr mit Euren Eltern energiebewusst lebt, habt Ihr dadurch viele Vorteile: Zum einen spart Ihr Geld, von dem Ihr Euch vielleicht etwas Besonderes f√ľr die ganze Familie kaufen k√∂nnt. Zum anderen schont Ihr die Umwelt, und das ist noch wichtiger. Denn immer, wenn wir Energie verschwenden, belasten wir unsere Erde. Zum Beispiel durch unn√∂tige Abgase, die in die Luft gepustet werden. Das ist nicht gut f√ľr die Natur und schadet Menschen und Pflanzen. LEDI gibt Euch in dieser Rubrik immer viele Tipps, wie Ihr Energie sparen k√∂nnt. Jetzt k√∂nnt Ihr zeigen, was Ihr schon gelernt habt. Denn im Wettbewerb ‚ÄěDreh Dein Ding‚Äú von der Initiative ‚ÄěDie junge Kraft der Haller‚Äú sucht die TWO jetzt Kinder und Jugendliche zwischen elf und 21 Jahren, die in einem selbstgedrehten Film zeigen, wie sie Energie sparen. Ihr k√∂nnt gerne Tipps aufgreifen, die Ihr von LEDI in der Vergangenheit bekommen habt. Fahrt Ihr zum Beispiel mit dem Fahrrad zu Freunden anstatt Euch mit dem Auto bringen zu lassen? Oder gibt es eine Umwelt-AG an Eurer Schule, die Ideen zum Energiesparen hat? Zeigt es uns in Eurem Video. Ihr k√∂nnt am Wettbewerb alleine oder in Gruppen teilnehmen. F√ľr die drei besten eingereichten Filme gibt es ein Preisgeld von jeweils 500 Euro. Also schnappt Euch eine Kamera und los geht‚Äôs!

So gelingt Dein Film

Einen Film zu drehen ist heute ganz leicht. Die meisten Handys sind mit einer Kamera ausgestattet, und wenn Ihr selbst keins habt, fragt doch mal bei Euren Eltern nach. Ihr k√∂nnt nat√ľrlich auch mit
einer richtigen Videokamera drehen. Entweder Ihr macht ein Selfie-Video, oder Ihr fragt einen Freund, ob er die Kamera h√§lt. Wer Spa√ü an Filmaufnahmen hat, kann sich auch am Videoschnitt ausprobieren. Daf√ľr gibt es kostenlose Programme im Internet, zum Beispiel Video- Pad. Die Qualit√§t des Videos steht bei der Bewertung nicht an erster Stelle ‚Äď wichtiger ist, dass Ihr eine gute Idee zum Thema Energiesparen habt. Weitere Infos und Tipps findet Ihr unter www.junge-kraft.de

√Ėfter mal das Fahrrad nutzen!

Jetzt im Sommer genie√üt Ihr bestimmt das sch√∂ne Wetter. Egal ob im Freibad, in der Eisdiele oder vielleicht sogar auf dem Sportplatz. Dabei haben die wenigsten so etwas direkt nebenan. Ihr m√ľsst
also irgendwie an diese Orte kommen. Am besten eignet sich dazu der Drahtesel. Denn auf dem Fahrrad habt Ihr nicht nur Bewegung und gleichzeitig frische Luft, Ihr spart sogar Energie dabei. Wie
das? Ganz einfach, da Eure Eltern Euch nicht mit dem Auto fahren m√ľssen, bleibt das in der Garage und verbraucht so keinen Treibstoff. Klar ist das fahren mit dem Rad bei so sch√∂nem Wetter anstrengend, aber wenn Ihr dann am Ziel ankommt, habt Ihr Euch ein Eis oder ein kaltes Getr√§nk richtig verdient.

Energie sparen am Fahrrad

Wenn ihr mit Euren Fahrr√§dern unterwegs seid spart Ihr nicht nur die Energie ein, die eine alternative Autofahrt kosten w√ľrde. Ihr k√∂nnt sogar Eure K√∂rperkraft f√ľr mehr Energieeffizienz einsetzen.
Das geht ganz einfach: Kontrolliert die Beleuchtungsanlage an Eurem Fahrrad. Hier gibt es ganz unterschiedliche Konzepte. Am meisten Energie verbrauchen Stecklichter. Diese haben Batterien,
die nicht ewig halten und nach einer gewissen Zeit getauscht werden m√ľssen. Besser f√ľr die Umwelt sind Dynamos an der Lichtanlage. Diese erzeugen durch die Bewegung des Fahrrades Energie, die Euer
Vorder- und R√ľcklicht zum leuchten bringt. Also verzichtet einfach auf Stecklichter und kurbelt Euer Fahrradlicht durch Bewegung an.

Raus aus dem Haus ‚Äď Ger√§te aus!

In vielen Familien ist es bald wieder so weit: Es geht in den Sommerurlaub. Wenn Ihr Euch mit vollgepackten Koffern auf die Reise macht, steht Euer Zuhause oft f√ľr einige Tage oder gar Wochen leer und die vielen Elektroger√§te wie Fernseher, Computer oder die Stereoanlage bleiben ungenutzt. Was den Stromverbrauch betrifft eine sparsame Zeit ‚Äď k√∂nnte man meinen. Aber viele Ger√§te verbrauchen auch dann Strom, wenn sie ausgeschaltet sind ‚Äď im Standby-Modus. Den erkennt man oft an einer kleinen gr√ľnen oder roten Lampe, die am ausgeschalteten Ger√§t leuchtet. Der Standby-Betrieb s√§mtlicher
Elektroger√§te im Haushalt kann pro Jahr Stromkosten von √ľber 100 Euro verursachen. Da hilft es nur, den Stecker aus der Wand zu ziehen. Auch Ladeger√§te von Handys oder Laptops sollten, wenn sie nicht genutzt werden, ausgest√∂pselt werden. Bei neueren Elektroger√§ten ist der Stromverbrauch im Standby-Betrieb √ľbrigens relativ gering. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Aber gerade alte Ger√§te
fressen auch ausgeschaltet viel Strom. Wer sparsam sein m√∂chte, sollte vor dem n√§chsten Urlaub gemeinsam mit den Eltern einen Rundgang durch das Haus machen und √ľberlegen, welche Stecker vor√ľbergehend aus der Wand gezogen werden k√∂nnen.

Nicht nur im Urlaub den Standby-Modus abschalten

Die Stromkosten im Standby-Betrieb k√∂nnt Ihr nat√ľrlich auch verringern, wenn Ihr nicht im Urlaub seid. Sogar an ganz normalen Schultagen werden viele Elektroger√§te im Haus nur f√ľr wenige Stunden genutzt. Wenn Ihr einen eigenen Computer habt, solltet Ihr ihn nur am Stromnetz lassen, wenn Ihr ihn auch wirklich nutzt. Denn sonst verbraucht sogar der Monitor Strom. Und auch die Musikanlage
sollte besser vom Netz getrennt werden, wenn Ihr keine Musik hört. Anstatt den Stecker aus der Wand zu ziehen, könnt Ihr auch eine Mehrfachsteckdose mit Schalter besorgen. So könnt Ihr mehrere
Geräte auf einmal ganz bequem ausschalten.


Ihr kennt bestimmt ferngesteuerte Autos. Diese laufen h√§ufig mit Akkus und Batterien, die eine Menge sch√§dlichen M√ľll verursachen. Aber habt Ihr schon Mal dar√ľber nachgedacht Euern eigenen Renner zu bauen. Und der rast dann ganz umweltfreundlich mit Solarenergie. Das Bauen eines solchen Autos ist ganz einfach: Die TWO und die Ravensberger Erfinderwerkstatt helfen Euch dabei. Als besonderen Anreiz gibt es sogar ein eigenes Rennen um den 1. SolarMobil Cup OWL. Dort k√∂nnt Ihr mit Eurem Solarrennwagen tolle Preise gewinnen. Schaut einfach nach auf www.two.de.

Wasser – Treibstoff f√ľr den K√∂rper

√úber die H√§lfte Eures K√∂rpers besteht aus Wasser, bis zu 75 Prozent genaugenommen. Kaum zu glauben, oder? Aber alle¬† Muskeln, das Blut und besonders das Gehirn enthalten Wasser. Es¬† transportiert ben√∂tigte N√§hrstoffe in die Zellen und sorgt daf√ľr, dass Abfallstoffe abgebaut werden k√∂nnen. Wasser ist also der¬† Treibstoff f√ľr Euren K√∂rper. Da der K√∂rper √ľber den Tag hinweg viel¬† Fl√ľssigkeit verliert, m√ľsst Ihr dies durch Trinken (gut 1,5 Liter pro¬† Tag) wieder ausgleichen. Wenn Ihr Sport macht und dabei schwitzt,¬† verliert Ihr nat√ľrlich zus√§tzlich Fl√ľssigkeit ‚Äď dann solltet Ihr noch mehr trinken. Besonders gut funktioniert der Transport der¬† N√§hrstoffe mit reinem Wasser. Leitungswasser ist bei uns in¬† Deutschland ‚Äď auch hier in Halle ‚Äď das am h√§ufigsten und besten kontrollierte Lebensmittel und daher perfekt als Trinkwasser¬† geeignet. Wer zu wenig trinkt, verringert damit die¬† Leistungsf√§higkeit des K√∂rpers: Wenn das Gehirn zu wenig¬† Fl√ľssigkeit bekommt kann es passieren, dass Ihr Euch schlechter¬† konzentrieren k√∂nnt. Besonders beim Spielen vergisst man leicht,¬† genug zu trinken. Versucht Euch einmal zu erinnern, wie viel Ihr¬† heute schon getrunken habt. Meint Ihr es war gen√ľgend Treibstoff f√ľr Euren K√∂rper?

√Ėfter mal zum Glas greifen!

Um den gro√üen Fl√ľssigkeitsbedarf des K√∂rpers zu decken solltet Ihr¬† die empfohlene Wassermenge (etwa 1,5 Liter pro Tag) √ľber den ganzen Tag verteilt in kleinen Portionen trinken. So kann das Wasser¬† am besten in jede einzelne K√∂rperzelle gelangen. Ihr solltet¬† nicht erst trinken, wenn Ihr durstig seid, sondern lieber immer¬† zwischendurch. Auf Vorrat alles auf einmal zu trinken lohnt sich¬† jedoch auch nicht, denn der K√∂rper scheidet das √ľbersch√ľssige¬† Wasser dann einfach direkt wieder aus. S√ľ√üe Getr√§nke und¬† sogenannte Energy-Drinks machen nicht nur dick, sie sind auch keine guten Durstl√∂scher, denn der K√∂rper kann sie f√ľr die¬† Versorgung der Zellen nicht so gut verwerten wie reines Wasser.


Ihr kennt bestimmt ferngesteuerte Autos. Diese laufen h√§ufig mit Akkus und Batterien, die eine Menge sch√§dlichen M√ľll verursachen. Aber habt Ihr schon Mal dar√ľber nachgedacht Euern eigenen Renner zu bauen. Und der rast dann ganz umweltfreundlich mit Solarenergie. Das Bauen eines solchen Autos ist ganz einfach: Die TWO und die Ravensberger Erfinderwerkstatt helfen Euch dabei. Als besonderen Anreiz gibt es sogar ein eigenes Rennen um den 1. SolarMobil Cup OWL. Dort k√∂nnt Ihr mit Eurem Solarrennwagen tolle Preise gewinnen. Schaut einfach nach auf www.two.de.

Was ist nun mit der Energiewende?
Wenn Ihr die Heizung, den Computer oder den Fernseher anmacht, verbraucht Ihr Energie. Um diese Energie zu erzeugen werden haupts√§chlich Kohle, Gas und √Ėl als Energietr√§ger genutzt sowie Atomenergie erzeugt. Das soll sich in Deutschland √§ndern. Ein Grund daf√ľr ist, dass die Rohstoffe aus der Erde (Kohle, Gas und √Ėl) in ein paar Jahren aufgebraucht sind. Au√üerdem entsteht bei ihrer Verbrennung das Gas CO2, das ganz schlecht f√ľr die Umwelt ist. Eine weitere Stromquelle sind Atomkraftwerke. Dabei wird giftiges Uran gespalten, was sehr gef√§hrlich f√ľr Menschen, Tiere und Pflanzen ist. Daher sind Atomkraftwerke mit dicken Betonw√§nden gesch√ľtzt. Trotzdem kann es zu Unf√§llen kommen wie 2011 in Japan. Daher hat die Bundesregierung beschlossen, alle deutschen Atomkraftwerke bis 2022 vom Stromnetz zu nehmen. Damit wir dann nicht ohne Strom dastehen, werden zurzeit viele neue Kraftwerke gebaut. Diese erzeugen Energie aus Wind, Wasser und Sonne. Diese hei√üen erneuerbare Energien, da sie immer vorhanden sind. Au√üerdem sind sie gut f√ľr die Umwelt, da bei der Stromgewinnung keine giftigen Gase oder M√ľll entstehen. Und vielleicht kommt bei Euch zu Hause auch schon der Strom aus den neuen Energien ins Haus. Fragt doch einfach mal Eure Eltern.

Kraft der Sonne nutzen
Energie aus der Sonne gewinnen: So wie es uns die Pflanzen vormachen, so √§hnlich k√∂nnt Ihr auch die Kraft der Sonne nutzen. Zwar erzeugt Ihr keinen Zucker durch Licht und Chlorophyll wie die Bl√§tter von B√§umen, Str√§uchern und Blumen. Aber Ihr nutzt oft die Sonnenenergie im Alltag. Nehmt doch einmal Euren Taschenrechner: Dieser kann mit einer Solarzelle betrieben werden und Euch so bei schwierigen Matheaufgaben unterst√ľtzen. Als Energiequelle reicht dem kleinen Computer das Sonnenlicht. Und er schaltet sich selbst√§ndig ab, wenn Ihr ihn zuklappt oder in eure Schultasche steckt. So spart Ihr Energie und schont Eure Umwelt. Denn leere Batterien sind dann Vergangenheit.


Augen auf beim Gerätekauf
Wie Ihr ja nun wisst haben Geräte, die Strom oder Wasser verbrauchen, eine eigene Schulnote wenn es um den Energieverbrauch geht. Damit Ihr und Eure Eltern nicht erst auf der Strom- oder Wasserrechnung erfahren, was das neue Gerät eigentlich verbraucht, könnt Ihr schon im Geschäft auf die Energieeffizienzklasse schauen. Dabei sollten Eure Eltern darauf achten, dass die Neuanschaffungen mindestens A+ als Note haben.
Denn diese Fernseher, Waschmaschinen oder K√ľhlschr√§nke sparen Energie. Und das ist nicht nur gut f√ľr die Umwelt, es entlastet auch das Portemonnaie Eurer Eltern, so dass vielleicht sogar Euer Taschengeld steigt. Also Augen auf beim Ger√§tekauf.

 

 

Die TWO versorgt Halle Westfalen seit mehr als 100 Jahren mit Strom und seit mehr als 30 Jahren mit Erdgas und Trinkwasser.