Stromeinspeisung


Jens Kohlmeier

Ihr Ansprechpartner

Jens Kohlmeier, Geschäftsbereichsleiter Netze
Telefon: 05201 858-251
E-Mail: service@two.de


Als Energieversorger vor Ort sind wir auch Ihr erster Ansprechpartner, wenn es um die Einspeisung selbst erzeugten Stroms geht. Im Haller Netz finden sich bereits heute mehr als 550  Stromerzeugungsanlagen. Sie produzieren zusammen bereits mehr als 85 Prozent der Menge, die alle Haller Haushalte nutzen.

Gesetzliche Grundlage f√ľr die Stromeinspeisung von dezentralen Erzeugungsanlagen ist das EEG und das KWK-G. Auf dieser Basis ist auch das so genannte Lastmanagement geregelt. Im St√∂rungsfall oder sonstigen Bedarfsfall kontaktieren Sie uns bitte unter EEG-LM@two.de („EEG-Lastmanagement“).

Ma√ügeblich f√ľr das Lastmanagement sind die nachfolgenden Vorgaben:


Technische Vorgaben und Bestimmungen

Hier finden Sie die rechtlichen Bestimmungen und Vorgaben f√ľr die Stromeinspeisung laut aktuellem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

(1) Anlagenbetreiberinnen und Anlagenbetreiber sowie Betreiberinnen und Betreiber von KWK-Anlagen m√ľssen ihre Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt mit technischen Einrichtungen ausstatten, mit denen der Netzbetreiber jederzeit 1. die Einspeiseleistung bei Netz√ľberlastung ferngesteuert reduzieren kann und 2. die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann.

(2) Anlagenbetreiberinnen und Anlagenbetreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie 1. mit einer installierten Leistung von mehr als 30 Kilowatt und h√∂chstens 100 Kilowatt m√ľssen die Pflicht nach Absatz 1 Nummer 1 erf√ľllen, 2. mit einer installierten Leistung von h√∂chstens 30 Kilowatt m√ľssen
a) die Pflicht nach Absatz 1 Nummer 1 erf√ľllen oder
b) am Verkn√ľpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzen.

(3) Mehrere Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie gelten unabh√§ngig von den Eigentumsverh√§ltnissen und ausschlie√ülich zum Zweck der Ermittlung der installierten Leistung im Sinne der Abs√§tze 1 und 2 als eine Anlage, wenn 1. sie sich auf demselben Grundst√ľck oder sonst in unmittelbarer r√§umlicher N√§he befinden und 2. innerhalb von zw√∂lf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen worden sind. Entsteht eine Pflicht nach den Absa?tzen 1 und 2 f√ľr eine Anlagenbetreiberin oder einen Anlagenbetreiber erst durch den Zubau von Anlagen einer anderen Anlagenbetreiberin oder eines anderen Anlagenbetreibers, kann sie oder er von dieser anderen Anlagenbetreiberin oder diesem anderen Anlagenbetreiber den Ersatz der daraus entstehenden Kosten verlangen.

(1) F√ľr Strom aus Anlagen, die vor dem 1. Januar 2012 in Betrieb genommen worden sind, sind unbeschadet des ¬ß 23 Absatz 2 bis 4 die Vorschriften des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom 25. Oktober 2008 (BGBl. I S. 2074) in der am 31. Dezember 2011 geltenden Fassung mit folgenden Ma√ügaben anzuwenden: Die technischen Vorgaben nach ¬ß 6 Absatz 1 m√ľssen ab dem 1. Juli 2012 von Anlagenbetreiberinnen und Anlagenbetreibern von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt eingehalten werden; ¬ß 6 Absatz 3 ist anzuwenden.

(2) Die technischen Vorgaben nach ¬ß 6 Absatz 2 Nummer 1 m√ľssen ab dem 1. Januar 2014 von Anlagenbetreiberinnen und Anlagenbetreibern von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer installierten Leistung von mehr als 30 Kilowatt und h√∂chstens 100 Kilowatt eingehalten werden, die nach dem 31. Dezember 2008 in Betrieb genommen worden sind; ¬ß 6 Absatz 3 ist anzuwenden.




EEG-Einspeisung

Das deutsche Gesetz f√ľr den Vorrang Erneuerbarer Energien, in der gel√§ufigen Kurzfassung Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) genannt, soll den Ausbau von Strom- und W√§rmeerzeugung aus erneuerbaren Quellen f√∂rdern. Es dient vorrangig dem Klimaschutz und geh√∂rt zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Ma√ünahmen, mit denen die Abh√§ngigkeit von fossilen Energietr√§gern wie Erd√∂l, Erdgas oder Kohle verringert werden soll.

Grundgedanke ist, dass den Betreibern der zu f√∂rdernden Anlagen √ľber einen bestimmten Zeitraum ein fester Verg√ľtungssatz f√ľr den erzeugten Strom gew√§hrt wird, der sich an den Erzeugungskosten der jeweiligen Erzeugungsart orientiert, um so einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen zu erm√∂glichen. Der f√ľr neu installierte Anlagen festgelegte Satz sinkt j√§hrlich um einen bestimmten Prozentsatz (Degression), um einen Anreiz f√ľr Kostensenkungen zu schaffen. Gef√∂rdert wird die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft, Deponiegas, Kl√§rgas und Grubengas, Biomasse, Geothermie (Erdw√§rme), Windenergie sowie solarer Strahlungsenergie (z. B. Photovoltaik).

Der zust√§ndige Netzbetreiber ist zum Anschluss der Anlage und zur Zahlung der festgelegten Verg√ľtung verpflichtet. Die entstandenen Mehrkosten, d. h. die Differenz zwischen Verg√ľtungssatz und Marktpreis des Stroms, werden unter den Energieversorgungsunternehmen (EVU) gleichm√§√üig aufgeteilt (Bundesweite Ausgleichsregelung) und flie√üen somit als zus√§tzlicher Kostenfaktor in Form der sogenannten EEG-Umlage in die Kalkulation und Abrechnung der Endverbraucherpreise ein.

Hier finden Sie:


Gem√§√ü ¬ß77 Abs. 1 Satz 1 EEG ist der Netzbetreiber verpflichtet, die nach den ¬ß70 bis ¬ß74 EEG an den √úbertragungsnetzbetreiber √ľbermittelten Daten zu ver√∂ffentlichen. Dieser Pflicht kommt die T.W.O. Technische Werke Osning GmbH hiermit nach:

Bericht nach § 77 EEG 2014

An den √úNB √ľbermittelte Daten aus 2015

An den √úNB √ľbermittelte Daten aus 2014



KWK-Einspeisung

Mit dem Gesetz f√ľr die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-W√§rme-Kopplung (Kraft-W√§rme-Kopplungsgesetz) werden in der Bundesrepublik Deutschland der Erhalt, die Modernisierung und der Ausbau von KWK-Anlagen gef√∂rdert, die mit fossilen Energien betrieben werden. Betreiber erhalten je nach Anlagentypus und Baujahr Boni und Zuschl√§ge, wenn sie Strom in einer KWK-Anlage produzieren. Durch eine verst√§rkte Nutzung von KWK-Anlagen soll eine weitere Minderung der Kohlendioxid-Emission erreicht werden. Das KWK-Gesetz ist seit dem 1. April 2002 in Kraft. Am 1. Juni 2008 wurde in einer Novellierung des KWK-Gesetzes eine deutliche Ausweitung der F√∂rderung beschlossen. Das Gesetz hat zum Ziel, dass bis zum Jahr 2020 ein Viertel der Stromversorgung durch Kraft-W√§rme-Kopplung abgedeckt wird. Hier finden Sie weitere Informationen:

Die TWO versorgt Halle Westfalen seit mehr als 100 Jahren mit Strom und seit mehr als 30 Jahren mit Erdgas und Trinkwasser.