05201 858-0 05201 858-0    info@two.de info@two.de    TWO bei Facebook

Die Zukunft der MobilitÀt ist elektrisch



„Wir bringen das Haller Gewerbe in Schwung. Mit individuellen Versorgungspaketen und leistungsstarken Dienstleistungen. Denn wer vor Ort produziert, sollte auch vor Ort seine Energie beziehen.“

Ihr Ansprechpartner

Andrea Knoke, Leiterin Handel & Vertrieb
Telefon: 05201 858-234
E-Mail: vertrieb@two.de


Experten sind sich einig: Die Zukunft der MobilitĂ€t ist elektrisch. Wir von der TWO beschĂ€ftigen uns schon lange intensiv mit der Entwicklung der ElektromobilitĂ€t. Neben dem Sammeln eigener Er­fah­rungen mit strombetriebenen Fahrzeugen, dem Aufbau einer Infrastruktur mit Elektrotankstellen und unseren Förderprogrammen „Haller fahren gut mit Strom“ und „Haller radeln gut mit Strom“ wollen wir die Haller fĂŒr das Fahren mit Strom begeistern.

emotion

Und wir sind aktiv als Teil einer innovativen Gemein­schaft von 13 Energiedienstleis­tern in Ostwestfalen-Lippe: Unter dem Zeichen E MOTION machen wir uns stark fĂŒr den Einsatz und die Förderung von ElektromobilitĂ€t.



Elektroautos gehört die Zukunft

Nach den WĂŒnschen der Bundesregierung sollen bis 2020 eine Million strombetriebene Autos auf deutschen Straßen fahren. Die Zeiten, in denen Elektroautos ein Nischendasein fristeten und vornehmlich von kleinen Firmen entwickelt wurden, sind vorbei: Strengere Auflagen fĂŒr den Flottenverbrauch und steigende Benzinpreise bewegen auch die fĂŒhrenden Her­steller zum Umdenken. Fast alle großen Marken arbeiten derzeit gemeinsam mit Strom­versorgern an Pilotprojekten, die Zahl der Modelle nimmt stĂ€ndig zu. Seit Juli 2010 betreibt die Technische Werke Osning GmbH auf Ihrem FirmengelĂ€nde in Gartnisch (Anfahrtskizze) die erste öffentliche Strom-Tankstelle in Halle Westfalen. Auf dem Kundenparkplatz am Sandweg sind zwei SonderparkplĂ€tze fĂŒr Elektroautos ausgewiesen. Von 8 bis 18 Uhr können Fahrakkus dort kostenlos nachgeladen werden. Weitere Ladepunkte finden sich im umzĂ€unten Teil des FirmengelĂ€ndes, erlauben dort, die elektrogetriebenen Dienstfahrzeuge oder Privatfahrzeuge der Mitarbeiter aufzuladen. Selbst am FahrradstĂ€nder gibt es einen Ladepunkt fĂŒr Pedelecs und E-Bikes. Der Strom fĂŒr alle fĂŒnf Ladepunkte kommt aus der Photovoltaikanlage, die auf dem Dach des TWO-TechnikgebĂ€udes installiert ist.


ElektrofahrrĂ€der haben immer RĂŒckenwind

ElektrofahrrĂ€der erfreuen sich immer grĂ¶ĂŸerer Beliebtheit. Nicht nur Senioren schĂ€tzen das Radeln mit Elektromotor, um ohne Kraftanstrengung mobil zu bleiben. Auch bei Freizeitradlern und Berufs­pendlern stehen E-Bikes und Pedelecs hoch im Kurs, um möglichst schnell an einem Zielort anzu­kommen oder grĂ¶ĂŸere Distanzen zurĂŒckzulegen.

Mit dem Förderprogramm „Haller radeln gut mit Strom“ unterstĂŒtzt die TWO den Kauf eines Elektrozweirads. Das jeweils gĂŒltige Förderprogramm, die Förderbedingungen und den Antrag auf Bezuschussung finden Sie hinter dem vorgenannten Link. Bitte einfach ausfĂŒllen und an die TWO senden.
Aufgelegt haben wir fĂŒr Sie zudem im April 2012 einen Ratgeber „Viel Spaß mit dem Elektrofahrrad – Kleines Kompendium fĂŒr Aufsteiger & Umsteiger“. In der zehnseitigen FaltbroschĂŒre finden Sie vielfĂ€ltige Tipps von Ihrer TWO zum Kauf eines Elektrofahrrads, zum Betrieb und zur Pflege. Diese BroschĂŒre können Sie hier herunterladen oder als gedrucktes Exemplar im TWO-Foyer, Gartnischer Weg 127, kostenlos abholen.
Erschienen ist auch die BroschĂŒre „Radwan­dern – AusgewĂ€hlte Touren fĂŒr das E-Bike in Ostwestfalen-Lippe“, in der 13 ostwestfĂ€lisch-lippische Stadtwerke gemeinsam tolle E-Bike-Touren ausgearbeitet haben. Die BroschĂŒre umfasst nicht nur Karten aller Routen, sondern auch SehenswĂŒrdigkeiten und Mög­lich­keiten fĂŒr eine Rast inklusive kostenloser Lade­stationen fĂŒr das Elektrofahrrad. Kunden erhalten die gedruckte Bro­schĂŒre kostenlos bei der TWO. Zudem liegt Sie zur Mitnahme bei den Restaurants der Ladesta­tionen aus oder kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Hier bei uns in Halle Westfalen heißt die Route „Paradies fĂŒhlen – Sinne erleben“. Sie verlĂ€uft auf dem Höhenzug des Teutoburger Waldes, durch den historischen Stadtkern und das Naherholungsgebiet von Tatenhausen und Umgebung. Die Natur regt alle Sinne an, wechselt von stimmungsvollen Wald­szenerien entlang frischer Wiesen bis zu den historischen SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt. Die Route kombiniert alle Annehmlichkeiten der freien Natur mit den kulinarischen Ge­nĂŒssen in den drei Restaurants der Lade­sta­tionen, dem Gerry Weber Sportparkhotel (Tel. 05201 899-0), dem Restaurant Rossini (Tel. 05201 97171-0) und dem Landhotel JĂ€ckel (Tel. 05201 97133-0). Auch fĂŒr kulturelle Abwechslung sollte man sich Zeit nehmen: Historische GebĂ€ude und PlĂ€tze runden das Gesamtpaket dieser ab­wechs­lungs­reichen Radtour durch Halle ab.

Hier finden Sie die GPS-Daten zu Ihrer E-Bike Tour sowie weitere TourenvorschlÀge.

Übrigens: Der Haller Radsportclub RC Teuto ist gerade dabei, eine eigene Gruppe fĂŒr E-Radfahrer aufzubauen. Wenn Sie Lust haben, mit anderen „auf Touren zu kommen“, finden Sie alle Kontaktdaten unter www.rc-teuto.de.


Fragen zur ElektromobilitÀt

Was unterscheidet Elektroantriebe von Brennstoffzellen?
Das Problem des Brennstoffzellenantriebs besteht darin, den fĂŒr Brennstoffzellen notwendigen Wasserstoff herzustellen, zu transportieren und ĂŒber ein noch aufzubauendes Netz von Ladestationen zu vertreiben. Auch die fĂŒr den Betrieb notwendigen Wasserstofftanks stellen eine hohe technische Herausforderung dar. Um den Wasserstoff flĂŒssig zu halten, muss er entweder unter mehreren hundert bar Druck oder bei sehr tiefen Temperaturen gelagert werden. Das große Gewicht der notwendigen Tanks, bezogen auf die gespeicherte Energie, ist derzeit noch das wesentliche Hindernis fĂŒr den Einsatz in Fahrzeugen. Zudem ist die Infrastruktur, um eine flĂ€chendeckende Versorgung mit Wasserstoff zu gewĂ€hrleisten, sehr teuer und bisher praktisch inexistent. Der Hybridantrieb als Übergangslösung verbindet Verbrennungs- und Elektromotor. Vor allem fĂŒr den Einsatz im Nahverkehr sowie in der Stadt bieten akkubetriebene Elektrofahrzeuge daher derzeit eine höhere Alltagstauglichkeit.
Wie groß ist der Wirkungsgrad eines Elektrofahrzeugs genau?
Eine belastbare Angabe lĂ€sst sich nur unter BerĂŒcksichtigung der Art der Stromversorgung abgeben, die zur Ladung der Akkus genutzt wird. Wird der grĂ¶ĂŸte Teil der gewonnenen Energie in konventionellen thermischen oder Atomkraftwerken produziert, liegt der aufsummierte Wirkungsgrad bei gerade einmal 25%. Bei regenerativen Energiequellen wie etwa der Photovoltaik, der Wind- oder Wasserkraft und bei ErdwĂ€rmekraftwerken findet man Angaben bezĂŒglich des Gesamtwirkungsgrades von ĂŒber 60%. Allerdings hat eine PV-Anlage selbst auch nur einen Wirkungsgrad von etwa 15%.
Was ist der Unterschied zwischen Batterie und Akkumulator?
Batterie ist eine Sammelbezeichnung fĂŒr EnergietrĂ€ger, die auf chemischer Basis Strom abgeben. Dazu zĂ€hlen nicht wieder aufladbare Einwegbatterien ebenso wie die wieder aufladbaren Akkus. Akkus sind elektrisch aufladbare Batterien, Batterien sind dagegen nicht elektrisch aufladbar.
Ist ein E-Motor stark genug, um ein Fahrzeug anzutreiben?
Mehr als das! Zahlreiche Beispiele, etwa das des kalifornischen Elektrosportwagens Tesla oder einer modernen Elektro-Lokomotive beweisen, dass Elektrofahrzeuge durch die bauartbedingten Vorteile vergleichbaren Benzinern bei Drehmoment, Leistung und Beschleunigung sogar deutlich ĂŒberlegen sind.
Wie groß ist die Reichweite moderner Elektrofahrzeuge?
Durch immer leistungsfÀhigere Energiespeicher kann ein modernes Elektroauto heute teilweise Reichweiten erreichen, die mit jenen von mit Verbrennungsmotoren angetriebenen Autos vergleichbar sind. Je nach Modell und Fahrzeugkonzept sind Reichweiten von bis zu 200 Kilometern nach aktuellem Stand der Technik möglich.
Warum haben Elektroautos noch so geringe Reichweiten?
Im Vergleich zu konventionellen Automobilen können Elektrofahrzeuge mit den heutigen Energiespeichern noch keine adĂ€quate Energiemenge mit sich fĂŒhren, so dass ihre Reichweite geringer ist; dies wird unter anderem auch dadurch verursacht, dass Akkumulatoren beim Entladen kein Gewicht verlieren – im Gegensatz zur Verbrennung von Treibstoff. Daher belastet das hohe Gewicht der Akkumulatoren stĂ€ndig den Verbrauch. Relevant sind dabei die unterschiedliche Masse und der Energiegehalt von z. B. Akkus und FlĂŒssigtreibstoffen bei grundsĂ€tzlich gleicher Reichweite. Teilweise verursachen die Akkumulatoren bei derzeit verfĂŒgbaren Elektroautos bis zu einem Drittel des Gesamtgewichts.
Wie schaut die Zukunft der Akkus aus?
Zahlreiche Forscher auf der ganzen Welt arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer neuen Generation von Akkus, die wesentlich schneller wiederaufladbar sein sollen. So experimentieren Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) derzeit mit Lithium-Eisen-Phosphat als Kathodenmaterial. Die Akkus der Zukunft sollen somit binnen Minuten aufgeladen sein. Seriöse Kommentatoren erwarten die Marktreife in zwei bis drei Jahren.
Wie lange benötigen die Akkus in Elektrofahrzeugen zum Laden?
Die vergleichsweise lange Ladedauer von mehreren Stunden ist derzeit noch das grĂ¶ĂŸte Manko der Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Das liegt daran, dass die Ionen in den Akkus relativ lange brauchen, um ihre elektrische Ladung zu transportieren.
Was sind Lithium-Ionen-Akkumulatoren und welche Vorteile bieten sie?
Ein Lithium-Ionen-Akkumulator ist ein Akku auf Basis von Lithium. Er zeichnet sich durch hohe Energiedichte aus, ist thermisch stabil, liefert ĂŒber den gesamten Entladezeitraum eine konstante Spannung, hat eine geringe Selbstentladung und unterliegt keinem Memory-Effekt. So wird der KapazitĂ€tsverlust bezeichnet, der bei sehr hĂ€ufiger Teilentladung von Nickel-Cadmium-Akkus auftritt und zum verfrĂŒhten Ausfall des Akkus fĂŒhrt.
GĂ€be es genĂŒgend Akkus, wenn E-Motoren die Verbrennungsmotoren ablösten?
Nach EinschĂ€tzung der Fachleute muss man sich ĂŒber einen eventuellen Mangel an Lithium keine Gedanken machen. Schon die bisher bekannten Vorkommen wĂŒrden ausreichen, um zwei Billionen Elektroautos mit Lithium-Akkus anzutreiben.
Ist der Wirkungsgrad mit einem Verbrennungsmotor vergleichbar?
E-Motoren zeichnen sich nicht nur durch sehr hohe Effizienz ĂŒber einen großen Leistungsbereich aus, sondern auch durch ein gĂŒnstiges VerhĂ€ltnis von Leistung zu Gewicht. Im direkten Vergleich sind die Wirkungsgrade von E-Motoren (zwischen 60 und 95%) deutlich höher als die von Benzinern (etwa 20% ) und selbst modernsten Dieselaggregaten mit Direkteinspritzung (bis zu 45%).
Sind Elektromotoren zuverlÀssig?
E-Motoren besitzen erheblich weniger bewegliche Teile als Verbrennungsmotoren, sind generell einfacher aufgebaut und daher in der Regel weniger defektanfĂ€llig. Auf den Antriebsteil bezogen sind elektrisch angetriebene Fahrzeuge sehr wartungsarm – auch Ölwechsel sind nicht notwendig. Lediglich die Akkus haben, abhĂ€ngig von Typ und Beanspruchung, eine kĂŒrzere bis Ă€hnliche Lebensdauer wie Verbrennungsmotoren.
Seit wann fahren Autos mit Elektromotoren?
Der Elektromotor wurde sogar einige Jahrzehnte frĂŒher erfunden als der Verbrennungsmotor. Bereits 1834 entwickelte Hermann Jacobi den ersten praxistauglichen, 220 Watt starken Elektromotor, 1837 erhielt der US-Amerikaner Thomas Davenport das weltweit erste Patent. Der erste Verbrennungsmotor wurde hingegen erst 1875 von Nicolaus August Otto gebaut (daher Ottomotor). Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts lagen Elektro- und Verbrennungsmotoren etwa gleichauf. Um 1900 waren in den USA 40 Prozent der Automobile Dampfwagen, 38 Prozent Elektrowagen und lediglich 22 Prozent Benzinwagen. Erst danach wurden die Fahrzeuge mit Elektromotor von solchen mit Verbrennungsmotor schrittweise verdrĂ€ngt. Elektroautos, die auf die schweren Akkus mit langen Ladezeiten angewiesen waren, konnten mit der Reichweite von Autos mit Kraftstoffmotoren nicht mithalten.
Wie funktioniert ein Elektromotor?
Die Drehbewegung eines Elektromotors beruht auf den KrĂ€ften, die verschiedene Magnetfelder aufeinander ausĂŒben. Ein Elektromotor wandelt die Kraft, die von einem Magnetfeld auf einen stromdurchflossenen Leiter einer Spule ausgeĂŒbt wird, in Bewegungsenergie um. Damit ist der Elektromotor das GegenstĂŒck zum Generator. Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren stellen Elektromotoren ĂŒber einen großen Drehzahlbereich ein gleichmĂ€ĂŸiges Drehmoment stufenlos zur VerfĂŒgung – ein Getriebe oder eine Kupplung sind dabei ebenso wenig notwendig wie eine Abgasanlage. Der hohe Wirkungsgrad hat zur Folge, dass auch die AbwĂ€rme – verglichen mit der eines Verbrennungsmotors, gering ausfĂ€llt. Das eigentliche „Herz“ eines Elektroantriebs ist der Energiespeicher, meist in Form von Akkumulatoren, die den Strom fĂŒr den Elektromotor liefern.

Die TWO versorgt Halle Westfalen seit mehr als 100 Jahren mit Strom und seit mehr als 30 Jahren mit Erdgas und Trinkwasser.